Die Verhandlungen über SpaceX’ geplante Fremdfinanzierung von 40 Milliarden US-Dollar wurden laut einem Bericht vom 23. Oktober durch die Volatilität an den Kreditmärkten erschwert; die Konditionen würden erneut geprüft. Einen Tag zuvor waren für zwei mögliche Tranchen Zinssätze von rund 8,3 und 7,75 Prozent gemeldet worden.
Neue Hürden bei den Verhandlungen
Investing.com berichtete am 23. Oktober unter Berufung auf Bloomberg, dass die Marktvolatilität die Gespräche erschwert habe und die Preisfindung erneut überprüft werde. Die geplante Finanzierung soll SpaceX’ Ausbau der Rechenkapazitäten unterstützen. Frühere Berichte verbanden das Vorhaben mit dem Kauf von Nvidia-Chips; NeoTeo hatte über die damals diskutierte Finanzierung für Nvidia-Chips berichtet.
Welche Zinssätze für die Tranchen gemeldet wurden
Semafor nannte am 22. Oktober zwei erwartete Zinssätze. Dem Bericht zufolge konnte sich die Preisgestaltung vor Abschluss noch ändern.
| Beschriebener Teil | Einordnung | Erwarteter Zinssatz laut Bericht vom 22. Oktober |
| Niedrigst bewerteter Teil | Niedrigste Ratingstufe | etwa 8,3 % |
| Als sicherer beschriebener Teil | Mit einigen SpaceX-Chips besichert | rund 7,75 % |
Die beiden Werte beziehen sich auf unterschiedliche Teile der vorgeschlagenen Finanzierung. Sie sind Richtwerte aus dem Bericht, keine endgültig festgelegten Konditionen.
SpaceX’ frühere Anleihen als historischer Kontext
SpaceX gab im Juni 2026 vorrangige, unbesicherte Anleihen im Umfang von 25 Milliarden US-Dollar aus. Yahoo Finance berichtete für diese Emission Kupons zwischen 5,35 und 6,65 Prozent sowie Laufzeiten von 2031 bis 2056. Diese Werte betreffen eine abgeschlossene Anleiheemission; die im Oktober gemeldeten Zinssätze galten für andere, noch verhandelte Finanzierungstranchen.
Welche Finanzierungsquellen SpaceX’ Finanzchef nannte
Am 20. Oktober sagte SpaceX-Finanzchef Bret Johnsen in einer Telefonkonferenz, das Unternehmen spreche mit mehreren Anbietern von Fremdkapital. Als weitere mögliche Mittel für das Wachstum nannte er den Cashflow aus dem laufenden Geschäft und Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten. Johnsen bezeichnete die erwartete Amortisationszeit für Investitionen in Rechenkapazitäten als kurz. Die jeweiligen Beiträge bezifferte er nicht.