Ein am 8. Oktober 2026 veröffentlichter Bericht schilderte, wie SpaceX nach dem Auseinanderbrechen von Starship Flight 7 im Jahr 2025 Videos von Disney- und Royal-Caribbean-Kreuzfahrtschiffen sowie einem Club-Med-Resort zur Zählung und Verfolgung von Trümmern genutzt haben soll. Grundlage sei ein geschwärzter Unfallbericht der US-Luftfahrtbehörde FAA.

Videos von Reisenden halfen bei der Verfolgung von Starship-Trümmern

Der FAA-Bericht soll Karten mit den Aufnahmeorten einiger Videos enthalten haben. Zusammen mit den Aufnahmen halfen diese Karten SpaceX demnach, die Bewegung der Trümmer nach dem Auseinanderbrechen nachzuvollziehen. SpaceX übermittelte den Bericht zu Flight 7 laut der Darstellung zwei Wochen nach dem Zwischenfall an die FAA.

FAA-Sperrzonen rund um Starship-Flüge

Die FAA nutzte dem Bericht zufolge Informationen von SpaceX und Modellierungen der US Space Force, um Sperrzonen für Starts und Gebiete für die Reaktion auf Trümmer nach Zwischenfällen festzulegen. Nach Flight 7 sollen außerdem 21 Flugzeuge abrupt abgedreht haben, um eine von der FAA ausgewiesene Notfall-Sperrzone zu verlassen oder ihr auszuweichen.

Vor Flight 9 erweiterte die FAA dem Bericht zufolge den vor dem Start gesperrten Luftraum auf nahezu die doppelte Fläche. Eine Sperrzone hält den regulären Flugverkehr während eines Starts aus einem festgelegten Bereich heraus.

Historische Aufnahmen von Flight 7

Historische Aufnahmen zeigen leuchtende Trümmerstreifen am Nachthimmel aus der Perspektive einer Küstenanlage.

Ein historischer Clip zeigt leuchtende Trümmerstreifen am Nachthimmel und eine Küstenanlage. Er vermittelt einen Eindruck davon, wie Augenzeugen die Ereignisse am Himmel festhielten.

Der separate Prüfstand-Hinweis zu Flight 8

Ein separater FAA-Bericht zu Flight 8 soll festgehalten haben, dass SpaceX vor dem Flug keinen Prüfstand hatte, auf dem sich die Triebwerke für eine vollständige Starship-Mission testen ließen.