Der Markt bietet universelle Akkuladegeräte für weniger als 15 Euro, und wenn wir das Budget etwas erhöhen, können wir Unterstützung für Lithium-Akkus in verschiedenen Formaten bekommen. Allerdings haben diese Ladegeräte immer ein ähnliches Design: schwarze Rechtecke mit billigem Kunststoff und qualitativ schlechten LCD-Displays. Das SPINC-Ladegerät von „Max.K“ entkommt dieser Falle mit einem automatischen System zum Laden von AA-Akkus (elektrisch und physisch), das außerdem die Polarität selbst korrigiert und Alkaline-Batterien ablehnt.
Aus irgendeinem seltsamen Grund kaufe ich weiterhin USB-Ladegeräte (sie sind wie Socken, mir fehlt immer eines), aber was das Laden von Batterien/Zellen betrifft, habe ich vor ein paar Jahren in den Liitokala Lii-202 investiert. Heute nutze ich ihn in Kombination mit ein oder zwei TP4056-Modulen (für diese eigenwilligen Batterien, die sich weigern zu kooperieren), und ehrlich gesagt bin ich nie zurückgegangen.
Nun, ich leugne nicht, dass mein Ladegerät ein Avatar der Langeweile ist. Batterie rein, LED bleibt konstant, Batterie raus. Der gesamte Prozess ist manuell (ein Detail, das ich schätze, weil Lithium-Batterien nicht ohne Aufsicht geladen werden), aber nichts hindert uns daran, andere Lösungen zu erkunden. Das SPINC-Projekt von „Max.K“ mag auf AA-NiMH-Batterien beschränkt sein, aber wenn wir es einmal in Aktion sehen … wie könnte man es nicht wollen?
SPINC: Automatisches NiMH-Ladegerät für AA-Batterien
Das Ladegerät basiert auf einem RP2040 (derselbe Chip, den der Raspberry Pi Pico verwendet) und einem Maxim DS2712-Ladegerät, die auf einer eigenen Platine montiert sind. Das LCD-Display ist ein Sharp LS027B7DH01A mit einer Auflösung von 400 x 240 Pixeln, und der Servo, der für die gesamte Bewegung zuständig ist, ist ein EMAX ES08A. Die Software ist einfach, aber funktional: Das LCD-Display verfügt über keine Touch-Unterstützung, daher beschränkt sich das Konfigurationsmenü im Grunde auf die Einstellung von Datum und Uhrzeit (es gibt keine Webverbindung, keinen Zugriff auf NTP-Server).
Abgesehen davon können die übrigen Funktionen des SPINC als „intelligent“ interpretiert werden. Neben der Überwachung von Spannung, Temperatur und Ladezeit wirft es die Batterie auch selbst aus, sobald sie einsatzbereit ist (ein Knopf auf der Rückseite aktiviert den manuellen Auswurf). Das Ladegerät fasst maximal sieben AA-Einheiten (oder AAA mit Hilfe von Adaptern) und hat zwei weitere Details: Es korrigiert automatisch die Polarität und lehnt AA-Alkaline-Batterien ab.
Zum Schluss: Das SPINC-Ladegerät ist Open Source, und alle relevanten Dateien wurden bereits auf Plattformen wie GitHub, Thingiverse und Printables veröffentlicht.
Quellen: Hackaday.io, GitHub, Thingiverse, Printables