Am 27. Oktober 2026 kündigte SUSE an, sein Portfolio für Oracle Cloud Infrastructure (OCI) auszubauen und den gesamten SUSE-Stack im Oracle Marketplace anzubieten. Die SUSE-Mitteilung nennt außerdem Funktionen für die Verwaltung gemischter Linux-Umgebungen, KI-Workflows und die Abrechnung mit Oracle Universal Credits. SUSE beschreibt AI Factory als noch im Aufbau befindlichen Teil des OCI-Portfolios und erklärt, dass die Ankündigung keine verbindliche Zusage für künftige Funktionen oder deren Zeitplan ist.
Linux-Verwaltung und KI-Workflows auf OCI
SUSE zufolge sollen Multi-Linux Manager (MLM) und Multi-Linux Support (MLS) mit Workloads auf OCI genutzt werden können. Sie sollen gemischte Linux-Distributionen und Versionen über ein gemeinsames Portal verwalten und unterstützen. SUSE nennt außerdem agentische KI-Workflows mit dem Model Context Protocol (MCP).
Für Unternehmen, die unterschiedliche Linux-Umgebungen auf OCI betreiben, liegt der angekündigte Schwerpunkt damit auf einer zentralen Verwaltung. Die MCP-Workflows stehen daneben als eigener Teil des Ausbaus.
Oracle Universal Credits für SUSE-Lösungen
Unternehmen können laut SUSE bestehende Oracle Universal Credits für SUSE-Lösungen einsetzen. Das Unternehmen beschreibt die Abrechnung als zusammengeführte Rechnung.
SUSE AI Factory ist als Entwicklungsrichtung beschrieben
SUSE beschreibt AI Factory als Verbindung zwischen Entwickler-Workstations und OCI-Compute-Instanzen für Modelltraining, Augmentierung und Inferenz. Als mögliche Einsatzmodelle nennt das Unternehmen eine Orchestrierungsschicht in bestehenden Umgebungen oder eine vollständig verwaltete Full-Stack-Lösung.
Beide Modelle gehören zu SUSEs Entwicklungsrichtung für AI Factory. SUSE erklärt, dass die Ankündigung keine verbindliche Zusage für die künftigen Funktionen oder einen Zeitplan darstellt.