Ars Technica berichtete am 24. Oktober 2026, der militärische Starlink-Dienst in der Ukraine sei wiederhergestellt. Das ukrainische Verteidigungsministerium erklärte separat, seine Überwachungssysteme registrierten wiederhergestellte Betriebsgeschwindigkeit und stabile Verbindungen bei Bewegungsgeschwindigkeiten von mehr als 400 km/h.

Die Angabe von mehr als 400 km/h bezieht sich auf die Bewegungsgeschwindigkeit, bei der das Ministerium stabile Konnektivität meldet. Sie ist eine Aussage des Ministeriums zu Starlink und Starshield. Zuvor berichtete Einschränkungen betrafen laut Ars Technica Terminals, die sich mit mehr als etwa 160 km/h bewegten; Michael Kofman habe während der Einschränkungen Instabilität bei ungefähr 130 km/h beobachtet. Diese Werte beschreiben die damaligen Berichte, nicht den aktuellen Status.

Was die Ukraine mit Nokia Defense und ICEYE vereinbart hat

Am 22. Oktober 2026 unterzeichneten das ukrainische Verteidigungsministerium, Nokia Defense und ICEYE eine Absichtserklärung, um Weltraumkooperation auszuloten. Im Mittelpunkt stehen die Satellitenkommunikationsfähigkeiten des Ministeriums. Präsident Volodymyr Zelenskyy sagte außerdem, die Ukraine habe mit Finnland vereinbart, finnische Satellitenkapazitäten stärker zu nutzen.

Der Zeitplan für 2028 gilt für ein breiteres Programm

ICEYE und Nokia erwarten die ersten Kommunikationssatelliten ihres übergreifenden Regierungsprogramms für 2028. Das Konzept soll teilnehmenden Staaten Kontrolle über Satelliten, Bodeninfrastruktur und Endgeräte geben und bestehende militärische und kommerzielle Netze ergänzen. Für dieses Programm berichtete Ars Technica von bis zu 50 Satellitenstarts pro Jahr ab 2028.

Welche Kommunikations-Backups Unternehmen beschreiben

BlueBird Tech erklärte gegenüber Ars Technica, einige seiner Zhakh-FPV-Drohnen nutzten Glasfaserkommunikation. Das Unternehmen sagte auch, für bestimmte Produktkonfigurationen gebe es derzeit keinen direkten Ersatz für Starlink.

Bohdan Sas, Mitgründer von Buntar Aerospace, sagte Ars Technica, die Störungen hätten den Betrieb seines Unternehmens nicht beeinträchtigt, weil es auf einen Ausfall vorbereitet gewesen sei. Ars Technica beschrieb die Drohne Buntar-3 als System, das Starlink mit alternativen Kommunikationswegen kombiniert.