In Deutschland nannte Notebookcheck in seinem am 1. November 2026 geprüften Preisvergleich für ChatGPT Plus 23 € pro Monat und für Claude Pro 18 € vor Steuern beziehungsweise 21,42 € einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer. Google führt AI Pro in seiner deutschen Abo-Übersicht für 21,99 € pro Monat.
Die monatlichen Preise in Deutschland
Notebookcheck verglich die deutschen Preise für ChatGPT und Claude am 1. November 2026. Bei den Claude-Beträgen rechnete der Anbieter des Vergleichs 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Die folgenden Google-Preise stehen auf der deutschen Abo-Seite des Unternehmens.
| Anbieter und Tarif | Preis pro Monat | Abrechnung und Preisbasis |
| ChatGPT Go | 8 € | Monatspreis laut Notebookcheck, Preisvergleich vom 1. November 2026 |
| ChatGPT Plus | 23 € | Monatspreis laut Notebookcheck, Preisvergleich vom 1. November 2026 |
| ChatGPT Pro | ab 103 € | Monatspreis laut Notebookcheck, Preisvergleich vom 1. November 2026 |
| Google AI Plus | 4,99 € | Monatsabo; 400 GB Speicher und doppelte Nutzungslimits gegenüber der kostenlosen Version |
| Google AI Pro | 21,99 € | Monatsabo; 5 TB Speicher und YouTube Premium Lite |
| Google AI Ultra | 99,99 € oder 219,99 € | Monatsabo; je nach Preisstufe fünffache oder zwanzigfache Nutzungslimits gegenüber AI Pro |
| Claude Pro | 18 € vor Steuer; 21,42 € einschließlich 19 % MwSt. | Monatspreis; Notebookcheck rechnete den Bruttopreis aus dem Nettobetrag hoch. Für die Jahreszahlung nennt der Vergleich 17,85 € pro Monat als Monatsäquivalent einschließlich MwSt. |
| Claude Max | 90 € vor Steuer; 107,10 € einschließlich 19 % MwSt. | Monatspreis; der Bruttopreis ist Notebookchecks Berechnung mit 19 % MwSt. |
| Claude Ultra | 180 € vor Steuer; 214,20 € einschließlich 19 % MwSt. | Monatspreis; der Bruttopreis ist Notebookchecks Berechnung mit 19 % MwSt. |
Beim Claude-Pro-Jahresabo ist der Betrag von 17,85 € ein auf den Monat umgerechneter Preis, keine monatliche Abbuchung. Die anderen Claude-Werte in der Tabelle trennen den vor Steuern genannten Betrag von der deutschen Mehrwertsteuerrechnung. So bleiben unterschiedliche Preisbasen auseinanderzuhalten.
Nutzungslimits sind keine einheitliche Nachrichtenanzahl
Die Monatsgebühr sagt nicht, wie viele Nachrichten jedes Abo erlaubt. Google nennt seine Nutzungslimits im Verhältnis zu anderen Stufen: AI Plus bietet doppelte Limits gegenüber der kostenlosen Version, AI Pro viermal so hohe und AI Ultra je nach Tarif fünf- oder zwanzigmal so hohe Limits wie AI Pro. Google erklärt außerdem, dass die Nutzung in Gemini von der Komplexität der Eingabe, den verwendeten Funktionen und der Länge des Chats abhängt. Das Limit wird alle fünf Stunden erneuert, bis das Wochenlimit erreicht ist.
Anthropic nennt für Claude Pro ebenfalls ein Fünf-Stunden- und ein Wochenlimit. Wie viele Nachrichten möglich sind, hängt laut Anthropic unter anderem von Nachrichten- und Dateilänge, Gesprächslänge sowie Modell oder Funktion ab. Claude Code und Claude Chat teilen sich den Nutzungspool. Wer also mit Claude Code arbeitet, verbraucht dasselbe Kontingent wie beim Chat.
OpenAI zufolge kann ChatGPT Plus Nachrichtenlimits haben, die sich je nach Systembedingungen ändern. Die Anbieter weisen Nutzung somit unterschiedlich aus; ein gemeinsamer, fester Nachrichtenwert für alle drei Abos ergibt sich daraus nicht. OpenAI erklärt außerdem, dass die API-Nutzung nicht in ChatGPT Plus enthalten ist und separat abgerechnet wird.
Welcher Tarif passt zu deiner Nutzung?
Für die Wahl zählt, welche Funktionen und Limits im Alltag tatsächlich gebraucht werden. Google AI Plus umfasst 400 GB Cloud-Speicher, AI Pro 5 TB; wer Googles Speicher ohnehin nutzt, kann diesen Bestandteil in die Abo-Kosten einrechnen. Bei Claude ist für Programmieraufgaben wichtig, dass Claude Code und Chat aus demselben Nutzungspool schöpfen. Anthropic rechnet auch API-Nutzung separat ab.
Daniel Morgan ordnet in seinem englischsprachigen Tarifvergleich die Wahl danach, ob man mit KI vor allem Fragen beantwortet oder etwas aufbaut. Sein Video betrachtet Tarife vom kostenlosen Einstieg bis zu höheren Stufen und ergänzt damit eine praktische Frage für die eigene Entscheidung: Welche Arbeit soll das Abo regelmäßig abdecken?