Viele Nutzer haben sich entschieden, sich der Rebellen-Allianz anzuschließen, Streaming-Plattformen abzulehnen und zur Offline-Wiedergabe zurückzukehren, indem sie lokale Kopien ihrer Lieblingsfilme und -serien speichern. Mit Hilfe einer „Air Mouse“ gehören die Schwierigkeiten, einen HTPC vom Sofa aus zu steuern, der Vergangenheit an, aber Xavier vom Portal Simply Explained ging einen anderen Weg: Er verknüpft jeden Film mit einer NFC-Karte und startet die Wiedergabe durch einfaches Scannen des Sensors. Das System ist ideal für die Kleinsten im Haus und nutzt sehr erschwingliche Hardware.

Wie man eine „Videothek“ mit NFC-Karten baut
Wie man eine „Videothek“ mit NFC-Karten baut

Wir wissen, dass ein Film oder eine Serie von jeder Plattform verschwinden kann. Netflix und Disney+ ändern ihre Kataloge ohne mit der Wimper zu zucken, und die PlayStation Store musste den gesamten Discovery-Inhalt entfernen wegen „Inhaltslizenzen“. Die effektivste Methode, sich dem zu widersetzen, ist zur alten Schule zurückzukehren: Physische Kopien erwerben und deren Rips auf lokalen Festplatten speichern.

Allerdings endet die Geschichte hier nicht: Es gibt auch verschiedene Schnittstellen, die die Verwaltung des Inhalts vereinfachen (weil der Windows Explorer keine gute Option ist), und mit der Magie von Open-Source-Software sind die Anpassungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. So gelangten wir zum Portal Simply Explained, wo Xavier alle Details zum Erstellen eines Filmwiedergabesystems mit NFC-Karten teilte.

Videothek: Von VHS zu NFC

Xavier hat dieses System vorbereitet, damit einer seiner Kleinen eine aktivere Rolle bei der Wahl eines Films spielen kann und nicht so sehr auf die Fernbedienung angewiesen ist. Der erste Schritt war die Erstellung eines Prototyps, basierend auf einem Standard-NFC-Leser (ähnlich einem RC522) und einem ESP32 mit installiertem ESPHome. Für weniger als 13 Euro kaufte Xavier einen noch kompakteren ESP32 und 50 kompatible NFC-Karten. Nachdem er eine Konfigurationsdatei für ESPHome erstellt hatte (alle relevanten Details finden sich in seinem Blog), entwarf er ein 3D-Gehäuse und die Filmposter, die auf die Karten geklebt werden.

Wie man eine „Videothek“ mit NFC-Karten baut
Ich gebe zu: Die Karten sehen großartig aus

Der komplexeste Teil des Projekts ist zweifellos die Automatisierung. Xavier speichert seine Filme auf Plex und spielt sie mit einem Apple TV ab, da dies den Zugriff auf Deep-Links ermöglicht. Aber die eigentliche Schwerstarbeit kommt, wenn man die tag_id jeder Karte ermittelt und die entsprechende Verbindung zum gespeicherten Film herstellt. Wenn alles richtig funktioniert, braucht der Apple TV nur fünf Sekunden, um den Fernseher einzuschalten, die Plex-App zu starten und die Wiedergabe zu beginnen. Das System enthält auch Zeitlimits (damit der junge Nutzer nicht zu lange vor dem Bildschirm kleben bleibt) und eine Methode, zufällige Episoden bestimmter Serien abzuspielen. Link unten!

Offizielle Website: Klicken Sie hier