Wenn die Funktion deinen PC erreicht hat, öffnest du das neue Kontextmenü per Rechtsklick und wählst unten „Customize menu“. Dort kannst du integrierte Befehle, App-Erweiterungen und die Anordnung des Menüs ändern. Microsoft verteilt die Funktion mit der Vorschauaktualisierung KB5127936 schrittweise für Windows 11 25H2 und 26H2; das Update allein garantiert daher nicht, dass der Menüpunkt schon auf deinem Gerät erscheint. Microsoft beschreibt die Funktion und ihre Einstellungen in den Versionshinweisen zu KB5127936.
Welche Voraussetzung gilt?
KB5127936 ist eine Vorschauaktualisierung vom 28. Oktober 2026 für Windows 11 25H2 und 26H2, jeweils in allen Editionen. Microsoft nennt die Betriebssystembuilds 26300.9818 und 26200.9818. Die Kontextmenü-Funktion gehört zum gestaffelten Rollout und kann deshalb je nach Gerät zu unterschiedlichen Zeitpunkten verfügbar sein.
Die optionale Aktualisierung findest du unter Einstellungen > Windows Update > Erweiterte Optionen > Optionale Updates. Auch wenn KB5127936 installiert ist, kann die Funktion auf deinem PC noch fehlen.
So öffnest du die Menüeinstellungen
- Öffne das Kontextmenü. Klicke in Windows 11 mit der rechten Maustaste auf eine Datei oder einen Ordner.
- Wähle „Customize menu“. Der Eintrag steht am unteren Rand des Menüs und öffnet die zugehörige Einstellungsseite.
- Passe die gewünschten Optionen an. Ändere dort Befehle, App-Erweiterungen oder die Anordnung des Menüs.
Die Einstellungsseite ist geöffnet, sobald Windows die zugehörige Menü-Konfiguration anzeigt. Fehlt „Customize menu“, ist die Funktion auf deinem Gerät möglicherweise noch nicht angekommen.
Diese Optionen lassen sich ändern
Bei den integrierten Befehlen kannst du etwa „Send to“ und „Create shortcut“ ein- oder ausschalten. Auch ein Befehl wie „Print“ lässt sich hinzufügen.
Für App-Erweiterungen kannst du festlegen, ob sie im Hauptmenü oder in einem Untermenü erscheinen. Das Untermenü für App-Erweiterungen lässt sich auch ausblenden.
Bei der Anordnung kannst du Cut, Copy, Paste, Rename, Delete und Share als eigene Menüeinträge statt als Symbolleiste anzeigen lassen. Properties kannst du ans Ende des Menüs verschieben. Wenn du nichts veränderst, bleibt die Standardkonfiguration erhalten.
Was Microsoft zur Geschwindigkeit sagt
Microsoft beschreibt das überarbeitete Menü als schneller öffnend und weniger überladen. Die Aussage ist Microsofts qualitative Beschreibung der Funktion.