Microsoft meldete für Xbox im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2027 (FY2027 Q1) 5,379 Milliarden US-Dollar Umsatz, 2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Das am 30. September 2026 beendete Quartal brachte Rückgänge sowohl beim Hardwareumsatz als auch bei Inhalte und Dienste: um 14 beziehungsweise 2 Prozent. Auf währungsbereinigter Basis sank die zweite Kennzahl um 1 Prozent. Microsoft veröffentlichte die Ergebnisse am 28. Oktober 2026.

Drei Kennzahlen mit unterschiedlichem Umfang

KennzahlVeränderung im JahresvergleichEinordnung
Xbox-Umsatz insgesamt−2 %5,379 Milliarden US-Dollar gegenüber 5,508 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal; ein Rückgang um 129 Millionen US-Dollar.
Hardwareumsatz−14 %Microsoft führte den Rückgang auf ein niedrigeres Absatzvolumen der Konsolen zurück.
Inhalte und Dienste−2 % berichtet; −1 % währungsbereinigtNiedrigere Umsätze mit Drittanbieterinhalten und Game Pass wurden teilweise durch Wachstum bei Inhalten aus Microsofts eigenen Studios ausgeglichen.

Die 14 Prozent beziehen sich auf den Hardwareumsatz. Microsoft nannte als Grund ein geringeres Konsolenabsatzvolumen. Die Kategorie Inhalte und Dienste umfasst Erst- und Drittanbieterinhalte, Game Pass und weitere Abonnements, Xbox Cloud Gaming, Werbung sowie andere Clouddienste. Game Pass ist damit ein Teil dieser breiteren Kennzahl.

Was der Rückgang bei Game Pass aussagt

Microsoft nannte niedrigere Game-Pass-Umsätze als einen Faktor für den Rückgang bei Inhalte und Dienste. Für das Quartal gab das Unternehmen keinen neuen Stand der Abonnentenzahl an. Aus dem Umsatzrückgang allein lässt sich deshalb kein Rückgang bei den Abonnenten ableiten.

Eine frühere NeoTeo-Einordnung behandelte mögliche wählbare Game-Pass-Funktionen, die laut einem Bericht erwogen wurden.

Microsofts Ausblick auf FY2027 Q2

Für das zweite Quartal des Geschäftsjahrs 2027 erwartete Microsoft ein Wachstum bei Inhalte und Dienste im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich. Als Treiber nannte das Unternehmen den Zeitpunkt von Veröffentlichungen eigener und von Drittanbietern. Beim Hardwareumsatz rechnete Microsoft im Jahresvergleich mit einem weiteren Rückgang.