Cloud Computing News berichtete am 6. November, Nscale habe am 5. November eine Mitteilung aus dem Oktober 2025 korrigiert. Entfernt worden sei die Aussage, Microsoft habe eine Option auf zusätzliche Kapazität von 700 MW. Eine davon getrennte Angabe, der Campus in Texas könne möglicherweise auf 700 MW wachsen, sei stehen geblieben.
Was Nscale an der Texas-Mitteilung änderte
Die beiden 700-MW-Angaben beschreiben Unterschiedliches: Die gestrichene Formulierung bezog sich auf eine Microsoft-Option, die beibehaltene auf eine mögliche Skalierung des Campus. Cloud Computing News schilderte die Änderung als Korrektur von Nscales früherer Mitteilung.
Eine Option für zusätzliche Kapazität und die mögliche Größe eines ganzen Campus sind zwei verschiedene Angaben.
Welche Prüfungen bei Neocloud-Projekten berichtet wurden
Neoclouds sind externe Anbieter von Rechenzentrumskapazität. Bloomberg-Berichten zufolge, die MLQ wiedergab, hielt Microsoft wöchentliche Kapazitätsgespräche ab, um die Glaubwürdigkeit von Zeitplänen solcher Anbieter zu prüfen. Microsoft-Mitarbeiter sollen außerdem einen Nebius-Standort in New Jersey besucht haben. Dem Bericht zufolge geschah das nach einer gemeldeten Geldbuße von 1 Million US-Dollar wegen des Betriebs von Generatoren ohne Genehmigung.
Die berichtete Prüfung betraf Projekte von Nebius, IREN und Nscale. Cloud Computing News zufolge verschob IREN einzelne Lieferungen, nachdem Microsoft Änderungen am Netzwerkdesign angefordert hatte.
Microsofts Infrastruktur bleibt auf mehrere Modelle verteilt
Die Berichte beschreiben Prüfungen und Entscheidungen zu einzelnen Projekten. Cloud Computing News zufolge setzt Microsoft weiterhin auf eigene Rechenzentren, angemietete Flächen und externe Partner.