Für CUDA-abhängige Arbeit und CAD spricht Notebookchecks Vergleich für das Lenovo ThinkPad P1 Gen 9; bei lokaler KI und der dort bewerteten Gesamtleistung liegt das Apple MacBook Pro 16 vorn. Die am 6. November 2026 veröffentlichte Einordnung stützt sich auf separate Produktreviews.

KriteriumLenovo ThinkPad P1 Gen 9Apple MacBook Pro 16 (2026) M5 Pro
ArbeitslastNVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell; Notebookcheck sieht Vorteile bei CUDA-abhängiger Arbeit und CAD.Notebookcheck hebt lokale KI und die Gesamtleistung hervor.
Speicher und AufrüstungZwei M.2-2280-Steckplätze und ein modulares LPCAMM2-Speichermodul; laut Review bis zu 96 GB RAM und 8 TB Gesamtspeicher.Die Basisversion hat laut Review 24 GB RAM und 1 TB SSD; das Testgerät hatte 64 GB RAM und 4 TB SSD. Andere Komponenten sind verlötet.
DisplayWUXGA IPS, 3.2K Tandem OLED oder WQUXGA IPS.Das Testgerät hatte ein 16,2-Zoll-Mini-LED-Display mit 3456 × 2234 Pixeln und 120 Hz.

Welche Aufgaben sprechen für welches Modell?

Wenn deine Arbeit CUDA oder CAD voraussetzt, ist das ThinkPad die naheliegende Wahl: Die geprüfte Konfiguration kombiniert einen Intel Core Ultra 7 366H mit einer NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell für Laptops, 8 GB Grafikspeicher und 75 W TDP. Notebookcheck ordnet diese NVIDIA-GPU den passenden Vorteil für CUDA-abhängige Aufgaben und CAD zu.

Notebookcheck bewertet das MacBook Pro 16 M5 Pro bei der Gesamtleistung und lokaler KI stärker. Beide Geräte hält der Vergleich für Programmierung, Fotografie und Videobearbeitung für geeignet. Für den Alltag zählt deshalb, welche Software und welcher Grafikpfad tatsächlich gebraucht werden. Prüfe bei deiner konkreten Anwendung, ob sie CUDA und das jeweilige Betriebssystem unterstützt.

Was die Akkumessung des ThinkPad aussagt

Notebookcheck maß beim ThinkPad P1 Gen 9 21UE000MGE 22,6 Stunden im Wi-Fi-v1.3-Browsertest bei 150 cd/m². Das Testgerät hatte den 16 Zoll großen WUXGA-IPS-Bildschirm mit 1920 × 1200 Pixeln. Die Review ordnet das Ergebnis ausdrücklich dieser niedrigeren Auflösung zu; es gilt damit nicht automatisch für das 3.2K-OLED- oder das WQUXGA-Display.

Für das MacBook Pro 16 M5 Pro nennt Notebookcheck 18,5 Stunden im Wi-Fi-v1.3-Test. Die 22,6 Stunden des ThinkPad beziehen sich auf die genannte WUXGA-Konfiguration. Für längere Akkulaufzeit ist beim P1 also die konkrete Displayoption entscheidend.

Speicher, Display und Wartung im Arbeitsalltag

Das ThinkPad lässt sich nach der beschriebenen Konfiguration flexibler erweitern: Es hat zwei M.2-2280-Steckplätze und ein modulares LPCAMM2-Speichermodul. Notebookcheck nennt bis zu 96 GB RAM und 8 TB Gesamtspeicher. Die Review weist zugleich darauf hin, dass sich die Tastatur nicht vom Nutzer austauschen lässt.

Beim MacBook Pro 16 M5 Pro beschreibt Notebookcheck 24 GB RAM und 1 TB SSD als Basiskonfiguration; das Testgerät hatte 64 GB RAM und 4 TB SSD. Die übrigen Komponenten sind verlötet. Laut Review beschränkt sich die Wartung auf Lüfter und Akku.

Auch die Displaywahl unterscheidet sich deutlich. Für das ThinkPad nennt Notebookcheck WUXGA IPS mit 1920 × 1200 Pixeln, 3.2K Tandem OLED mit 3200 × 2000 Pixeln und 40 bis 120 Hz variabler Bildwiederholrate sowie WQUXGA IPS mit 3840 × 2400 Pixeln. Das MacBook-Testgerät nutzte ein 16,2-Zoll-Mini-LED-Panel mit 120 Hz. Wer beim ThinkPad ein höher auflösendes Display wählt, sollte die Akkumessung des WUXGA-Testgeräts nicht als Richtwert für diese Variante ansetzen.

Im Stresstest der getesteten P1-Konfiguration maß Notebookcheck an der Gehäuseoberseite maximal 51 °C und eine Lüfterlautstärke von bis zu 47,9 dB(A). Diese Werte gehören zu genau diesem Testgerät und dessen Testbedingungen.

Entscheide zuerst nach dem benötigten Grafikpfad und dem späteren Erweiterungsbedarf. Der gemessene P1-Akkuwert gehört zur WUXGA-IPS-Ausführung.

Wähle nach deinem Arbeitsablauf

  • ThinkPad P1 Gen 9: wenn deine Anwendungen CUDA oder eine NVIDIA-GPU für CAD voraussetzen oder du RAM und SSD später erweitern möchtest.
  • MacBook Pro 16 M5 Pro: wenn lokale KI und die von Notebookcheck höher bewertete Gesamtleistung für deine Arbeit wichtiger sind und du mit verlöteten Komponenten zurechtkommst.