Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion ist am 9. September 2026 für die Nintendo Switch 2 erschienen. Die neue Fassung verbessert Bildrate, Auflösung und Ladezeiten deutlich gegenüber der älteren Switch-Version – aber sie behandelt das Spiel als separaten Kauf. Wer bereits auf der Nintendo Switch spielt, kann weder den Besitz noch die Spielstände übertragen.
Crisis Core kommt technisch deutlich stärker auf die Switch 2
Die Switch-2-Version bietet zwei Grafikmodi: Performance und Grafik. Der Performance-Modus zielt in den getesteten Szenen auf 60 fps und eignet sich damit besonders für flüssigere Kämpfe. Der Grafikmodus ist auf 30 fps begrenzt und setzt den Schwerpunkt auf die Bilddarstellung.
In den getesteten Abschnitten von Wutai, beim Kampf gegen Ifrit und in Midgar werden beide Modi mit nativen 1440p angezeigt. Damit erhält das Spiel auf der neuen Nintendo-Konsole eine erheblich höhere Zielauflösung als die ältere Switch-Fassung, die mit 720p angepeilt wurde und auf 30 fps begrenzt war.
Die Ladezeiten fallen auf der Switch 2 außerdem kürzer aus. Eine standardisierte Messung liegt dafür nicht vor, der praktische Unterschied gehört aber zu den auffälligen Verbesserungen der neuen Fassung.
Zwei Modi, zwei sinnvolle Prioritäten
Die Auswahl ist angenehm unkompliziert: Performance ist die naheliegende Option für actionreiche Kämpfe und schnelle Kamerabewegungen, während Grafik die niedrigere Bildrate zugunsten der Darstellung wählt. Beide Modi verwenden in den getesteten Szenen native 1440p.
Das ist gerade bei einem Spiel wie Crisis Core relevant. Die Kämpfe laufen in kurzen, häufig wechselnden Begegnungen ab, während die Geschichte Zack Fair durch eine deutlich stärker inszenierte Welt führt. Je nachdem, ob dir direkte Kontrolle oder die ruhigere Bilddarstellung wichtiger ist, kannst du die Priorität im Spiel anpassen.
Keine neue Kampagne, aber 300 Missionen für kurze Sessions
Die Switch-2-Ausgabe fügt keine neue Story und keine zusätzlichen Gameplay-Inhalte hinzu. Es handelt sich um dieselbe überarbeitete Crisis-Core-Kampagne mit Zack Fair als Hauptfigur und den bekannten Verbindungen zu Cloud Strife, Sephiroth, Angeal und Genesis.
Der Umfang bleibt trotzdem ordentlich: Das Spiel enthält 300 eigenständige Missionen, die sich von Speicherpunkten aus auswählen lassen und Ausrüstung belohnen. Diese Struktur passt gut zum mobilen Spielen. Du kannst eine einzelne Mission erledigen, ohne jedes Mal einen großen Story-Abschnitt beginnen zu müssen – ein kleiner, aber praktischer Vorteil für die Switch 2.
Auch die bestehenden Hinweise beim Kampfbeginn und beim Abschluss einer Begegnung bleiben erhalten. Neue Schalter, mit denen sich diese Meldungen ausblenden lassen, gibt es in der Switch-2-Fassung nicht.
Was passiert mit der alten Switch-Version?
Die Switch-2-Ausgabe ist ein separates Produkt. Ein Kauf der Nintendo-Switch-Version berechtigt nicht automatisch zum Zugriff auf die neue Fassung. Ebenso lassen sich die Spielstände der älteren Version nicht übertragen.
| Vergleichspunkt | Nintendo Switch 2 | Nintendo Switch |
| Produkt | Separate Switch-2-Ausgabe | 2022 veröffentlichte Fassung |
| Bildrate | Performance-Modus mit Zielwert 60 fps; Grafikmodus mit 30 fps | Auf 30 fps begrenzt |
| Auflösung | Native 1440p in den getesteten Modi | 720p als Zielauflösung beschrieben |
| Spielstände | Keine Übernahme aus der Switch-Version | Spielstände bleiben an diese Fassung gebunden |
| Besitz | Separater Kauf erforderlich | Gewährt keinen Zugriff auf die Switch-2-Ausgabe |
| Inhalte | Keine neuen Gameplay-Inhalte | Gleiche Kampagne und Missionsstruktur |
Damit ist die Rechnung für Besitzer der alten Version ziemlich klar: Die Switch 2 liefert die technisch bessere Nintendo-Fassung, verlangt für diesen Vorteil aber einen erneuten Kauf und einen Neustart beim Spielstand. Ein kostenloser oder günstiger Upgrade-Weg ist nicht vorgesehen.
Lohnt sich Crisis Core auf der Switch 2?
Für Neueinsteiger ist die Switch-2-Version die überzeugendere Nintendo-Ausgabe. Der 60-fps-Modus, die getesteten nativen 1440p, kürzere Ladezeiten und die mobile Form passen gut zu einem Spiel, dessen Missionen sich in überschaubaren Abschnitten spielen lassen.
Für Besitzer der Nintendo-Switch-Version fällt das Urteil weniger bequem aus: Die technischen Verbesserungen sind greifbar, aber sie kommen nicht als Upgrade. Wer die Geschichte bereits kennt und mit 30 fps sowie 720p-Zielauflösung zufrieden ist, erhält keine neuen Story-Inhalte als zusätzlichen Kaufgrund. Wer dagegen die flüssigere Darstellung und die bessere technische Umsetzung auf der Switch 2 möchte, muss die separate Ausgabe kaufen und den Fortschritt neu beginnen.