Saint Seiya. Los Caballeros del Zodíaco. Ein wahrer Wirbelsturm an Erinnerungen wird wach, wenn man diese Serie nennt. Die epische Saga von Seiya, Ikki, Shun, Shiryū und Hyōga begann vor über dreißig Jahren und hat seitdem nicht aufgehalten. Mit drei kompletten Staffeln im Anime (oder zwei, je nach Interpretation), mehreren Mangas, Fortsetzungen, Prequels und alternativen Geschichten ist das Universum von Saint Seiya eines der komplexesten – doch jetzt kommt ein neues Projekt hinzu: das Remake, das Netflix gerade bestätigt hat. Einen Starttermin haben wir noch nicht, aber wir wissen, dass es zunächst zwölf Episoden sein werden.
Ein Universum in ständiger Bewegung
Dragon Ball ist zurückgekehrt. Sailor Moon ist zurück. Evangelion schwebt dort herum. Sakura ist bereits unterwegs. Und Saint Seiya? Ehrlich gesagt, ist es nie wirklich weg gewesen. Wenn ich mich richtig erinnere, sind Next Dimension und Episode.G noch nicht abgeschlossen. Saintia Shō ist ein Nebenprojekt, das die Rolle der weiblichen Ritter oder „Saintia“ erweitert, und alles deutet darauf hin, dass es bald einen eigenen Anime bekommen wird. Saint Seiya Omega endete im März 2014 mit 97 Episoden. Soul of Gold kam 2015 mit 15 weiteren Episoden hinzu. Mit anderen Worten: Die Räder von Saint Seiya waren immer in Bewegung, sei es mit Nebenmangas, OVAs, Filmen, Videospielen oder Spin-offs. Und jetzt, wie wäre es, wenn wir zu den Wurzeln zurückkehren? Du weißt schon: Galaktischer Turnier, die Schwarzen Ritter, die Krise mit den Silberrittern und all das. Wenn dir diese Idee gefällt, dann hast du Glück.
Das Remake: Das wissen wir
Netflix und Toei Animation haben gestern bestätigt, dass sie ihre Kräfte vereinen, um eine neue Saint-Seiya-Serie zu entwickeln, deren erste Staffel aus zwölf dreißigminütigen Episoden bestehen wird. Der Plan ist, die Ereignisse vom Galaktischen Turnier bis zum Auftauchen der Silberritter zu behandeln – so etwas wie das Äquivalent zu den ersten 35 Episoden der Originalserie. Laut Informationen des japanischen Portals Cinema Today wird Yoshiharu Ashino die Regie übernehmen, aber über die Stimmen ist noch nichts bekannt, und auch der Starttermin ist ein Mysterium.
Natürlich ist die Rückkehr der Ritter des Zodiacs in Anime-Form eine sehr gute Nachricht für die Fans, und die Unterstützung von Netflix sollte bestimmte Aspekte garantieren, wie die Qualität der Animation. Es ist schwer zuzugeben, aber die klassische Serie ist sehr schlecht gealtert, und mit den modernen Anforderungen des Streamings ist ein Remake keine schlechte Idee. Gleichzeitig hat Netflix eine einzigartige Gelegenheit, Inkonsistenzen in der Handlung zu korrigieren, Ereignisse zu verdichten und Füllfolgen zu eliminieren. Wir werden warten.