Hera führte ihr erstes Bremsmanöver, BRM-1, am 15. Oktober 2026 aus. Am folgenden Tag bestätigte die ESA, dass der 93-minütige Vorgang innerhalb der geforderten Parameter verlief. Die frühere NeoTeo-Meldung hatte BRM-1 für den 15. Oktober angekündigt; nun ist die Durchführung bestätigt. ESA auf X
So sollte BRM-1 Hera abbremsen
Mit dem Manöver sollte Hera ihre Relativgeschwindigkeit gegenüber dem Asteroidensystem Didymos und Dimorphos verringern. In ihrer technischen Beschreibung plante die ESA dafür einen Dauerbrand mit drei hydrazinbetriebenen Orbit-Control-Triebwerken. Reaktionskontrolltriebwerke sollten Heras Ausrichtung stabil halten. ESA beschreibt den geplanten Triebwerkseinsatz
Die ESA erwartete vor dem Manöver, dass sich Heras Geschwindigkeit relativ zum Asteroidensystem um einige hundert Meter pro Sekunde verringert. Telemetrie, Daten der Navigations- und Steuerungssensoren sowie Entfernungs- und Dopplermessungen sollten helfen, Richtung und Stärke des Bremsimpulses auszuwerten. ESA erläutert die geplante Auswertung
Hera soll die Folgen des DART-Einschlags untersuchen
Die NASA-Raumsonde DART traf im September 2022 den kleineren Asteroiden Dimorphos. Hera soll die Folgen des Einschlags am Doppelasteroidensystem untersuchen. Gizmodo berichtete über den Einschlag; die ESA beschreibt Heras Missionsziel in ihrer technischen Mitteilung zum Bremsmanöver.
BRM-2 war für den 22. Oktober geplant
In ihrem Beitrag vom 16. Oktober setzte die ESA das zweite Bremsmanöver, BRM-2, für den 22. Oktober an. Ihre technische Beschreibung veranschlagte dafür rund 31 Minuten; drei kleinere Übergangsmanöver waren gegen Ende Oktober vorgesehen. ESA zur Planung der weiteren Manöver