In einem am 21. Oktober 2026 veröffentlichten Interview mit EL PAÍS bezifferte Geoffrey Hinton seine persönliche Einschätzung, dass KI die Menschheit auslöschen könnte, auf mehr als ein Prozent. Außerdem schlug er vor, Chatbots vor ihrem Start einer staatlichen Stelle statistische Sicherheitsnachweise vorzulegen.

Was Hinton über das KI-Risiko sagte

Hinton beschrieb die Wahrscheinlichkeit einer durch KI verursachten Auslöschung der Menschheit als erheblich und höher als ein Prozent. Die Zahl ist seine persönliche Einschätzung. Frühere NeoTeo-Berichterstattung zu KI-Risikoeinschätzungen behandelt andere Bewertungsansätze.

Hinton schlägt Sicherheitstests vor dem Start vor

Hinton sprach sich für staatliche Regulierung aus. Unternehmen sollten sich seiner Ansicht nach nicht selbst regulieren. Konkret schlug er vor, dass ein Anbieter die Sicherheit eines Chatbots vor dessen Start statistisch gegenüber einer staatlichen Behörde nachweist.

Damit läge die Prüfung vor der Freigabe und nicht allein beim Anbieter. Hinton formulierte einen Vorschlag für eine staatliche Sicherheitsprüfung; ein Verfahren, nach dem sie umgesetzt werden könnte, beschrieb er nicht.

Ein weiterer Ansatz: KI nach dem Vorbild einer Mutter

Fox Business schrieb Hinton in einem separaten Bericht die Idee zu, fortgeschrittene KI eher nach dem Vorbild einer Mutter als nach dem eines Assistenten zu gestalten. Dieser Ansatz betrifft die Gestaltung des Systems. Die von Hinton vorgeschlagene Prüfung durch eine Behörde setzt dagegen vor dem Start eines Chatbots an.