Für gemeinsame Abläufe mit vernetzten Geräten eignet sich eine Haushaltsautomatisierung; soll eine Routine nach dem Ausschalten des Weckers persönliche Kalender- oder Erinnerungsdaten nutzen, brauchst du eine persönliche Routine. Google führt beide Routinentypen getrennt und beschreibt den Ablauf für Haushaltsautomatisierungen in der Google-Home-App. Google erklärt den Unterschied zwischen persönlichen Routinen und Haushaltsroutinen.

Den passenden Routinentyp wählen

Eine persönliche Routine passt zu individuellen Abläufen, etwa zu einer Sequenz nach dem Beenden eines Weckers. Sie kann persönliche Ergebnisse wie Kalenderinformationen verwenden, sofern die nötigen Einstellungen und ein unterstütztes Gerät vorhanden sind. Eine Haushaltsautomatisierung steuert dagegen gemeinsame Geräte und kann keine persönlichen Kalender- oder Erinnerungsergebnisse eines Haushaltsmitglieds liefern. Für das Auslösen einer persönlichen Routine nach dem Wecker nennt Google die Clock-App, einen Lautsprecher oder ein Smart Display als mögliche Wege; welche Option verfügbar ist, hängt vom Gerät und der Routine ab. Googles Anleitung zu Routinen und die Hinweise zu Routinen mit Google Assistant erläutern diese Voraussetzungen.

RoutinentypGeeignet fürPersönliche Kalender- und ErinnerungsdatenVerwaltung
Persönliche RoutineIndividuelle Abläufe, zum Beispiel nach dem Ausschalten eines WeckersKönnen als persönliche Ergebnisse genutzt werdenWird von der Person verwaltet, die sie eingerichtet hat
HaushaltsautomatisierungGemeinsame Abläufe mit Geräten im ZuhauseNicht für persönliche Kalender- oder Erinnerungsergebnisse einzelner MitgliederAdministratoren und Mitglieder mit Einstellungsberechtigung können sie im Haushaltseditor verwalten

Eine Haushaltsautomatisierung einrichten

Für den neuen Haushaltseditor nennt Google diese Bausteine: Starter, optionale Bedingungen und Aktionen. Ein Starter legt fest, wodurch der Ablauf beginnt; Bedingungen schränken ein, wann er ausgeführt wird; Aktionen bestimmen, was die Geräte tun. Googles Anleitung zum Einrichten von Haushaltsautomatisierungen beschreibt diese Reihenfolge:

  1. Öffne Google Home und wähle „Automatisierung hinzufügen“. Damit beginnst du eine neue Haushaltsautomatisierung.
  2. Füge mindestens einen Starter hinzu. Er löst den Ablauf aus, zum Beispiel bei einem passenden Geräteereignis. Ohne Starter startet die Automatisierung nicht automatisch.
  3. Ergänze bei Bedarf Bedingungen. Sie grenzen ein, wann der Starter die Aktionen auslösen soll.
  4. Lege die Aktionen fest. Wähle, was die eingebundenen Geräte tun sollen.
  5. Speichere die Automatisierung. Im neuen Haushaltseditor können Administratoren und Haushaltsmitglieder mit Einstellungsberechtigung Automatisierungen erstellen und verwalten.

Eine Automatisierung ohne Starter lässt sich laut Google manuell starten, sofern sie keine Bedingungen enthält. Welche Starter und Aktionen angeboten werden, hängt unter anderem von Routinentyp, Geräten und Einstellungen ab.

Wann sich der Script-Editor eignet

Für mehrere Regeln in einem Skript ist der Script-Editor eine Alternative zur Einrichtung einzelner Abläufe in der App. Googles Schema verlangt Starter und Aktionen, erlaubt Bedingungen optional und unterstützt mehrere Automatisierungen in einem Skript. Das beschreibt die Struktur eines Skripts; daraus folgt nicht, dass jede Geräteaktion verfügbar ist. Das Schema im Google-Home-Entwicklerbereich führt die Felder im Einzelnen auf.

Automatisierungen bearbeiten und löschen

Möchtest du eine Haushaltsautomatisierung entfernen, stoppe sie zuerst. Öffne dann „Automatisierungen“, wähle den betreffenden Ablauf und tippe auf „Menü“ und „Löschen“; anschließend bestätigst du die Löschung. Google erlaubt auch, vorgefertigte Routinen zu löschen. Die Google-Home-Hilfe beschreibt den Löschweg.

Ausführung prüfen und Grenzen beachten

Wenn eine Automatisierung nicht wie erwartet läuft, kann der Aktivitätsverlauf in Google Home zeigen, wann sie ausgeführt wurde und welcher Auslöser dabei eine Rolle spielte. Prüfe dort den Ablauf und kontrolliere anschließend dessen Starter und Aktionen. Google beschreibt diese Schritte zur Fehlersuche.

Automatisierungen können ausfallen, wenn Internet, WLAN oder ein benötigter Google- beziehungsweise Gerätehersteller-Dienst nicht verfügbar ist. Google rät deshalb davon ab, sie für sicherheits- oder sicherheitskritische Aufgaben einzuplanen.