Die ersten Geekbench-6.7.0-Einträge zum A20 Pro zeichnen ein starkes Bild: Das iPhone 18 Pro erreicht 4.719 Punkte im Einzelkern-Test und 12.677 Punkte im Mehrkern-Test. Das iPhone 18 Pro Max kommt auf 4.725 beziehungsweise 12.575 Punkte. Besonders auffällig sind die Metal-Werte für die Grafikleistung mit 64.915 und 64.069 Punkten. Es handelt sich allerdings um frühe Datenbankeinträge – nicht um einen breit wiederholten Test von Seriengeräten.
Was die ersten A20-Pro-Ergebnisse tatsächlich zeigen
Geekbench misst in kurzen Rechenläufen die CPU-Leistung. Der Einzelkern-Test belastet einen Prozessorkern, während der Mehrkern-Test mehrere Kerne gleichzeitig nutzt. Metal bewertet vor allem die Grafikleistung unter Apples Grafik-API.
Die beiden CPU-Einträge wurden am 10. September 2026 für iOS 27.0 hochgeladen und tragen die internen Gerätekennungen iPhone19,2 und iPhone19,3. Beide nennen sechs CPU-Kerne und eine aufgezeichnete Frequenz von 4,93 GHz. Geekbench führt die Resultate als Version 6.7.0 und als ältere Benchmark-Version.
Das ist eine wichtige Einordnung: Die Zahlen belegen, dass diese Einträge existieren und welche Werte sie melden. Sie sind aber keine Garantie für die Leistung eines jeden verkauften iPhone 18 Pro und sagen nichts Sicheres über Temperatur, Energieverbrauch oder Leistung nach längerer Belastung aus.
iPhone 18 Pro gegen Pro Max: praktisch Gleichstand
Die beiden frühen Datensätze liegen so eng beieinander, dass sich daraus kein sinnvoller Leistungssieger ableiten lässt.
| Test | iPhone 18 Pro (iPhone19,2) | iPhone 18 Pro Max (iPhone19,3) |
| Geekbench 6 Einzelkern | 4.719 | 4.725 |
| Geekbench 6 Mehrkern | 12.677 | 12.575 |
| Geekbench 6 Metal | 64.915 | 64.069 |
| CPU-Konfiguration | 6 Kerne | 6 Kerne |
Das Pro Max liegt im Einzelkern-Test um 6 Punkte vorn. Beim Mehrkern-Test führt dagegen das kleinere iPhone 18 Pro um 102 Punkte. Solche Abstände sind bei einzelnen frühen Einträgen zu klein, um einen belastbaren Unterschied zwischen den beiden Modellen zu begründen. Wer zwischen Pro und Pro Max allein wegen der Rechenleistung wählt, bekommt nach diesen Werten keinen klaren Vorteil.
GPU, 2-nm-Bericht und Kühlsystem
Apple beschreibt den A20 Pro mit einer sechskernigen CPU und einer siebenkernigen GPU mit Neural Accelerators. Die Metal-Werte von 64.915 Punkten für iPhone19,2 und 64.069 Punkten für iPhone19,3 passen zu einem auffälligen Grafikschwerpunkt – bleiben aber ebenfalls frühe Einzelmessungen.
Zusätzliche technische Details werden als Merkmale des A20 Pro und des iPhone 18 Pro berichtet: Dazu gehören ein Fertigungsprozess mit 2 Nanometern sowie eine zweite Generation beziehungsweise deutlich größere Vapor Chamber. Eine Vapor Chamber verteilt Wärme innerhalb des Geräts, damit sich die Abwärme des Chips nicht an einer kleinen Stelle konzentriert.
Diese Angaben erklären, warum das Kühlsystem für längere Last interessant wäre. Sie beweisen aber noch keine gemessene Verbesserung bei Temperatur oder Dauerleistung. Genau dort entscheidet sich, ob ein hoher Spitzenwert auch beim langen Spielen oder Rendern bestehen bleibt.
Einordnung gegenüber dem iPhone 17 Pro Max
Die genannten Werte für das iPhone 17 Pro Max liegen bei 3.750 Punkten im Einzelkern- und 9.731 Punkten im Mehrkern-Test. Diese Zahlen stammen aus einem Vergleich mit frühen A20-Pro-Einträgen; unterschiedliche Ausgangswerte und Testbedingungen machen daraus keine belastbare Prozentwertung.
Für die Praxis bleibt deshalb die Richtung interessanter als eine scheinbar exakte Steigerungszahl: Die A20-Pro-Einträge liegen bei CPU und Metal deutlich höher als diese Referenzwerte. Wie groß der Vorteil unter identischen Bedingungen ausfällt, muss ein standardisierter Vergleich mit derselben Geekbench-Version zeigen.
Was daraus nicht folgt
Die Benchmarks belegen keine längere Akkulaufzeit. Ein kurzer Rechenlauf misst weder den Energieverbrauch über einen ganzen Tag noch das Verhalten bei wechselnder Nutzung. Ebenso lässt sich daraus keine stabile Bildrate in einem langen Spielelauf ableiten.
Auch App-Leistung ist nicht automatisch identisch mit Benchmark-Leistung. Nachrichten, Fotos, E-Mail, Streaming und viele andere Alltagsaufgaben reizen moderne Smartphone-Chips nur selten dauerhaft aus. Der mögliche Mehrwert der hohen Spitzenwerte liegt eher bei anspruchsvollen Spielen, Videobearbeitung und zusätzlichem Leistungsreserven – sofern die Kühlung die Last über längere Zeit halten kann.
MacBook Neo 2: interessante Möglichkeit, keine Ankündigung
Ein MacBook Neo 2 mit A20 Pro bleibt eine Spekulation. Für ein solches Produkt gibt es keine bestätigte Apple-Ankündigung oder offizielle Produktspezifikation.
Die Idee ergibt sich aus den berichteten Chip- und Kühldetails, ist aber kein angekündigtes Produktversprechen. Aus den iPhone-Benchmarks lässt sich daher weder ein MacBook-Modell noch ein Zeitplan ableiten.
Die Antwort für Aufrüster
Die frühen Werte des A20 Pro sind beeindruckend, vor allem die Metal-Ergebnisse. Zwischen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max herrscht bei den ersten CPU-Einträgen jedoch praktisch Gleichstand. Und die Zahlen beantworten nicht die entscheidenden Fragen zu Akkulaufzeit, Temperatur und Leistung unter Dauerlast.
Für Besitzer älterer iPhones könnte der Leistungssprung interessant sein. Wer bereits ein iPhone 17 Pro nutzt, sollte die Entscheidung nicht allein auf diese frühen Datenbankwerte stützen. Aussagekräftig wird die Sache erst, wenn standardisierte Seriengerätetests zeigen, wie viel von der Spitzenleistung im Alltag und beim langen Spielen übrig bleibt.