Nvidia-Chef Jensen Huang wies bei einer Veranstaltung in Berlin Warnungen zurück, KI könne die Menschheit auslöschen. Er bezeichnete solche Warnungen laut AFP als „billig“ und „ausgedacht“ und warf ihren Urhebern vor, Schlagzeilen machen zu wollen. Zugleich sprach er sich für „verantwortungsvollen Optimismus“ und die Fortsetzung der KI-Entwicklung aus.
Was Huang in Berlin zur KI sagte
Huang vertrat damit seine Einschätzung zu möglichen existenziellen Risiken und zur künftigen Entwicklung der KI. NeoTeo berichtete zuvor, dass Huang und weitere Führungskräfte Dario Amodei zu dessen KI-Warnungen befragt hatten. Der frühere Beitrag ordnet den Austausch mit Dario Amodei und seinen Warnungen ein.
Welche Kontrollen Nvidia präsentierte
Die Associated Press berichtete, Nvidia habe bei einer Konferenz in Berlin OpenShell und Sentry vorgestellt. Die Software soll KI-Anwendungen überwachen und Aktionen blockieren, die gegen Unternehmensrichtlinien verstoßen. Damit nannte Nvidia einen konkreten softwaregestützten Kontrollansatz neben Huangs allgemeinem Plädoyer, die KI-Entwicklung fortzusetzen.
Hinton widerspricht Huangs früherer Nullrisiko-Aussage
In einem am 24. September 2026 veröffentlichten englischsprachigen CNN-Interview reagierte Geoffrey Hinton auf Huangs frühere Aussage, es gebe eine Wahrscheinlichkeit von null Prozent, dass KI bis 2030 das Ende der Welt herbeiführe. Hinton hielt eine solche Gewissheit für unsinnig, wenn andere Fachleute ein erhebliches Risiko sähen; sie setze voraus, dass diese Experten vollständig falschlägen.