Laut WIRED wurde Macmillans Chatbot NOA im Januar 2024 Beschäftigten vorgestellt. Im Oktober 2025 teilte eine unternehmensweite E-Mail ihnen mit, Chaptr werde den Assistenten einstellen. WIRED veröffentlichte den Bericht am 28. Oktober 2026.
Welche Aufgaben NOA übernehmen sollte
NOA steht für „No Ordinary Assistant“. WIRED beschrieb den Chatbot als Produkt des deutschen Softwareunternehmens Chaptr. Macmillan-Beschäftigte berichteten, NOA sei für das Verfassen von E-Mails und Texten, Marketingrecherche, Ideenfindung und Ziele für Leistungsbeurteilungen vorgesehen gewesen. Später im Jahr 2024 seien Beschäftigte dazu ermuntert worden, mit einem speziellen NOA-Prompt Ziele für ihre Leistungsbeurteilung zu formulieren.
In Schulungen sei darauf hingewiesen worden, dass NOA falsche Informationen erzeugen könne. Beschäftigte sollten die Antworten deshalb von Menschen prüfen lassen. Bei Manuskripten hätten sie laut ihren Schilderungen nur einen Teil des Textes in den Chatbot eingeben sollen.
Wie Beschäftigte NOA bewerteten und Macmillan reagierte
Einige Macmillan-Beschäftigte beschrieben NOA als unzuverlässig und wenig hilfreich. Kelly Collins, Vizepräsidentin für Kommunikation und Community bei Macmillan, widersprach der Darstellung, wie NOA eingeführt und kommuniziert worden sei.
Separat berichtete WIRED, Beschäftigte hätten Google Gemini versuchsweise genutzt, um Anschreiben von Literaturagenten zu bewerten. Collins erklärte, Macmillan nutze Gemini geschäftlich, die Unternehmensleitung habe den Einsatz des Werkzeugs für Abläufe im Verlagsgeschäft, einschließlich der Bewertung solcher Anschreiben, aber nicht angeordnet.
Was Umfragen zum KI-Alltag berichten
Ein am 7. April 2026 veröffentlichter Beitrag von CNBC Make It berichtete über allgemeine Umfragewerte zur KI-Nutzung am Arbeitsplatz. Einer Workday-Umfrage zufolge sparten Beschäftigte mit KI pro Woche ein bis sieben Stunden; 40 Prozent dieser Effizienzgewinne gingen durch Korrigieren, Überarbeiten, Redigieren oder Faktenprüfung wieder verloren.
Dem Beitrag zufolge sagten 27 Prozent der Beschäftigten ohne Führungsverantwortung, sie hätten eine KI-Schulung ihres Unternehmens erhalten. 32 Prozent berichteten von klarem Zugang zu KI-Werkzeugen. Außerdem waren 74 Prozent der befragten Führungskräfte der obersten Ebene KI gegenüber begeistert, während sich 68 Prozent der Beschäftigten ohne Führungsverantwortung besorgt oder überfordert fühlten. Diese Zahlen beschreiben allgemeine Arbeitsplatzumfragen.