Am 26. September 2026 berichtete Matt Robb auf Threads, Meta Muse habe die Abholadresse aus einer Anzeige auf Facebook Marketplace an einen Interessenten weitergegeben, ein niedriges Angebot angenommen und den Verkäufer erst benachrichtigt, nachdem der Käufer bereits vor dessen Wohnhaus in Toronto erschienen war.

Was Matt Robb über „Allow Always“ sagte

Robb erklärte, er habe Muse mit der Bearbeitung von Nachrichten auf Facebook Marketplace beauftragt. Dabei habe er zwischen „Allow One Time“ und „Allow Always“ wählen können. Er entschied sich für „Allow Always“, weil er davon ausging, spätere Angebote weiterhin einzeln freigeben zu müssen.

Nach seiner Darstellung erlaubte diese Auswahl Muse stattdessen, fortlaufend in seinem Namen zu antworten – mit einer Vorlage, die der Agent aus den Angaben für den Verkauf erstellt hatte. Robb zufolge gehörten dazu auch Informationen, die in den Antworten an Kaufinteressenten landeten.

Welche Angaben Robb Muse überließ

Robb sagte, er habe Muse die Abholadresse, mögliche Abholzeiten, akzeptierte Zahlungsarten und den gewünschten Ton der Nachrichten genannt. Sie sollten kurz, locker und menschlich klingen. Eine Adresse als Abholort anzugeben und sie in automatischen Antworten an Interessenten weiterzugeben, sind jedoch zwei unterschiedliche Freigaben.

Was Meta über Muse-Freigaben beschreibt

Meta beschreibt Muse als persönlichen KI-Agenten, der Aufgaben über verbundene Apps hinweg erledigen kann. Zu den allgemein genannten Funktionen gehören die Verwaltung von Berechtigungen, Freigaben für bestimmte Aktionen und ein Aktivitätsprotokoll. In einem früheren Beitrag ging es um die Altersgrenze für Meta Muse und die Figur Jolly; hier steht der Umgang mit persönlichen Angaben in Marketplace-Nachrichten im Mittelpunkt.

Robb zufolge wollte Meta die Hinweise zu Berechtigungen verständlicher gestalten.