Nintendo veröffentlicht The Legend of Zelda: Ocarina of Time am 5. November 2026 für die Nintendo Switch 2. Das Projekt ist deutlich mehr als eine technische Neuauflage: Nintendo überarbeitet Grafik und Soundtrack, modernisiert die Steuerung, ergänzt Dialoge und versieht die Zwischensequenzen mit vollständiger spanischer Synchronisation. Für Deutschland ist die digitale Version mit 59,99 € inklusive Mehrwertsteuer gelistet.

Was Nintendo am Remake offiziell verändert

Link bewegt sich in der neuen Fassung freier durch Hyrule. Er kann laufen, über Lücken und Hindernisse springen und zu Pferd unterwegs sein. Die Kamera lässt sich über den rechten Stick steuern, Gegenstände sollen schneller gewechselt werden können. Für bestimmte Items ist außerdem eine Bewegungssteuerung zum Zielen vorgesehen.

Auch die Okarina erhält neue Eingabemöglichkeiten: Melodien lassen sich über Tasten, das Mikrofon der Nintendo Switch 2 oder eine echte Okarina spielen. Das Spiel ist für eine Person an einer Konsole ausgelegt und in Deutschland mit PEGI 12 eingestuft.

Zu den größeren Neuerungen gehört Threads of Time. Das System ordnet Ereignisse, Ziele und den bisherigen Weg durch das Abenteuer. Damit bekommt das Remake eine zusätzliche Fortschrittsebene, statt lediglich die ursprünglichen Schauplätze mit neuen Texturen zu versehen.

Nintendo überarbeitet zudem den Soundtrack mit symphonischen beziehungsweise orchestralen Elementen. Neue Dialogzeilen und vollständig spanisch synchronisierte Zwischensequenzen erweitern die Präsentation des Klassikers von 1998.

Sechs Hinweise auf ein verändertes Hyrule

Neben den angekündigten Neuerungen zeichnen sich mehrere mögliche Änderungen an der Spielwelt und den Dungeons ab:

  1. Eisgrotte: Die Fläche könnte deutlich größer ausfallen und möglicherweise stärker den Umfang eines großen Dungeons erreichen.
  2. Hyrule-Stadt: Kartenvergleiche deuten auf zusätzliche Straßen, Plätze und Häuser hin.
  3. Hylia-See: Im Wasser ist ein großer Fisch zu sehen. Welche Rolle er spielt, bleibt offen.
  4. Hylianische Steppe: Vögel, ein Fuchs sowie Reisende mit Pferdewagen könnten die Landschaft stärker beleben.
  5. Zoras Reich: Das Gebiet wirkt größer; auch eine spätere Veränderung des zugefrorenen Bereichs wird als Möglichkeit gehandelt.
  6. Wassertempel: Eine Wand scheint sich möglicherweise mit einer Bombe öffnen zu lassen.

Diese Hinweise wären für das Spielerlebnis wichtiger als ein reines Grafik-Upgrade. Mehr begehbare Flächen, zusätzliche Figuren und veränderte Dungeon-Räume könnten den bekannten Weg durch Hyrule neu strukturieren. Ob jede dieser Beobachtungen in der fertigen Version eine spielerische Funktion erhält, ist offen.

ZELDA NOTES und ein neues Fortschrittssystem

Das Remake wird außerdem von ZELDA NOTES begleitet. Geplant sind tägliche Aufzeichnungen, hinweisbasierte Gossip-Quests, eine mobile Okarina und das Teilen von Melodien über QR-Codes. Hinzu kommt ein Ocarina-of-Time-Quiz mit mehr als 2.000 Fragen.

Damit verlagert Nintendo Teile des Abenteuers in ein begleitendes Angebot. Die Okarina bleibt im Spiel selbst ein zentrales Werkzeug, während ZELDA NOTES zusätzliche Aufgaben, Erinnerungen und gemeinschaftliche Aktivitäten darum herum bündelt.

Preis und Termine zum Zelda-Jubiläum

Nintendo führt die digitale Version in Deutschland für 59,99 € inklusive Mehrwertsteuer. Die Veröffentlichung ist für den 5. November 2026 auf Nintendo Switch 2 angesetzt.

Der Start fällt in Nintendos Kampagne zum 40. Jubiläum der Zelda-Reihe. Für den 30. April 2027 ist außerdem die weltweite Kinoveröffentlichung des Realfilms The Legend of Zelda vorgesehen. Die jüngere Spielfassung und der Film gehören damit zu einer größeren Jubiläumsphase rund um die Reihe.