Die RayNeo GT ist eine kabelgebundene AR-Brille mit räumlichen Anzeigemodi. Scott Younker beschreibt in seiner am 14. Oktober 2026 veröffentlichten Rezension ein scharfes Bild und bequemen Sitz; für Dolby Vision ist laut RayNeo jedoch die separate Pocket TV Pro nötig. Auch der Host muss die passende Videoausgabe unterstützen.
Was die RayNeo GT im Alltag bietet
Die RayNeo GT ist kein eigenständiger Computer, sondern ein Anzeigegerät, das Bildsignale von einem kompatiblen Gerät erhält. RayNeo nennt drei räumliche Modi: Follow, Steady und Pinned. Im Pinned-Modus bleibt die virtuelle Anzeige an einer Position, während sie sich im Steady-Modus laut RayNeo leicht mitbewegt. Die Modi sind für unterschiedliche Arten gedacht, den virtuellen Bildschirm im Blick zu behalten. RayNeo beschreibt die Funktionen und technischen Daten der GT auf der Produktseite.
Das Display bietet laut Hersteller 1.920 × 1.080 Pixel, eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz in 2D und 60 Hz in 3D sowie eine Bildschirmdiagonale von 136, 201 oder 231 Zoll. Die Brille wiegt 68 Gramm; ihr IPD-Abstand beträgt fest 64 Millimeter, die Nasenpads lassen sich anpassen.
Pinned-Modus: feste Anzeige, niedrigere angegebene Helligkeit
RayNeo gibt für den Pinned-Modus 336 Nits an, für den nicht fixierten Betrieb 1.200 Nits. Das sind Herstellerangaben, keine unabhängigen Messwerte. Wer die Anzeige räumlich festhalten möchte, sollte diesen Unterschied bei der Nutzung berücksichtigen: Die höhere Helligkeitsangabe bezieht sich auf den nicht fixierten Betrieb.
Bild, Lesbarkeit und Tragekomfort
Scott Younker berichtet, dass das Bild in seinem Test scharf wirkte und die Brille bequem saß. Text konnte er lesen; bei der Arbeit mit Google Docs musste er in Chrome allerdings hineinzoomen. Auch an den Bildrändern stellte er bei seinem Exemplar keine Unschärfe fest. Diese Eindrücke stammen aus Younkers persönlichem Test und beschreiben nicht automatisch die Erfahrung anderer Träger. Seine Rezension bei Tom’s Guide nennt außerdem fehlende elektrochrome Tönung und berichtet, dass helles Umgebungslicht das Display überstrahlen kann. Eine Sonnenblende gehört laut Younker nicht zum Lieferumfang.
Bei der Passform nennt Younker zwei Nasenpad-Optionen und nicht verstellbare Bügel. Wer flexiblere Bügel sucht, kann die RayNeo Air 4 Pro in Betracht ziehen: RayNeo führt dafür flexible Bügel auf, während die GT einen festen IPD-Abstand von 64 Millimetern hat. Beide Modelle sind mit einem Sichtfeld von 46 Grad angegeben; RayNeo nennt 68 Gramm für die GT und 76 Gramm für die Air 4 Pro. Die technischen Angaben zu beiden Modellen stehen auf der RayNeo-Produktseite.
Dolby Vision und Pocket TV Pro
Für Dolby Vision beschreibt RayNeo die Kombination aus RayNeo GT und Pocket TV Pro. Der Player ist ein separates Gerät. RayNeo führt für die GT außerdem eine Funktion namens AI HDR auf und beschreibt eine Echtzeit-Umwandlung von SDR zu HDR auf kompatiblen Geräten. Das sind getrennte Angaben des Herstellers; Dolby Vision ist an die Pocket TV Pro gekoppelt.
Vor dem Anschließen die Videoausgabe prüfen
Ein USB-C-Anschluss allein genügt für die direkte Verbindung nicht: Das Hostgerät muss Video über DisplayPort ausgeben. HDMI-Geräte lassen sich laut RayNeo mit dem HDMI-Adapter des Herstellers verbinden. Für Geräte mit Lightning-Anschluss nennt RayNeo den Apple Digital AV Adapter, der nicht enthalten ist.
| Anschlussweg | Voraussetzung oder Adapter | Was am Hostgerät zählt |
| USB-C | DisplayPort-Videoausgabe | Der USB-C-Anschluss muss Videosignale ausgeben können. |
| HDMI | RayNeo-HDMI-Adapter | Der HDMI-Adapter ist für diesen Anschlussweg vorgesehen. |
| Lightning | Apple Digital AV Adapter | Der Adapter ist nicht enthalten. |