Redact meldete, dass bei einer Prüfung am 18. Oktober 2026 um 02:08 UTC alle 102 zuvor gefundenen versteckten Anweisungsblöcke auf den 80 betroffenen WhatsApp-Hilfeseiten fehlten.

Was Redact auf den Hilfeseiten fand

Englischsprachiger Nachrichtenbeitrag von Blue Screen Planet zu Redacts Prüfung und WhatsApps Fehlererklärung

Redact prüfte 545 englischsprachige Seiten, die vom WhatsApp-Hilfecenter verlinkt waren. Auf 80 dieser Seiten fand das Unternehmen insgesamt 102 versteckte Textblöcke, die an eine KI gerichtet waren.

Ein Hinweis auf der Seite zur Kontolöschung wies den Chatbot an, Nutzern keine Datenschutzbehörde zu empfehlen und nicht vorzuschlagen, WhatsApp könne ein Konto für sie manuell löschen. Eine weitere Anweisung betraf Fragen zu Klagen, Anwälten oder Gerichten: Der Chatbot sollte dann Datenschutzregeln wie GDPR, LGPD und CCPA weder nennen noch auslegen.

WhatsApps Erklärung

Der WhatsApp-Sprecher Joshua Breckman erklärte gegenüber WIRED, die Hinweise seien für den Support-Chatbot bestimmt gewesen. Ein Fehler habe dazu geführt, dass sie auf den Hilfeseiten erschienen.

Die datierten Beobachtungen

Laut Redact enthielt eine Archivkopie der Kontolöschungsseite vom 12. Juli 2026 den Hinweis nicht; in einer Kopie vom 4. September 2026 war er vorhanden. Bei einer Prüfung am 15. Oktober um 21:40 UTC fand Redact beide beschriebenen Beispielhinweise noch auf den Seiten.

Chatbot-Antworten wurden nicht geprüft

Redact testete nicht, ob WhatsApps Chatbot die Anweisungen in Gesprächen befolgte.