Ein Richter in New Mexico ordnete am 21. Oktober 2026 an, dass Meta 25 Milliarden US-Dollar an zivilrechtlichen Strafen zahlen soll. Die Jury hatte Facebook wegen 43.899.725 Verstößen gegen das Verbraucherschutzgesetz des Bundesstaats haftbar befunden, teilte das Justizministerium von New Mexico mit.
Worum es im Verfahren ging
Im Zentrum standen Facebooks Aussagen und Praktiken zum Schutz der Privatsphäre, zum Zugriff Dritter auf persönliche Daten und zum Umgang mit schädlichen Inhalten. Das Justizministerium von New Mexico verortete den Ursprung des Verfahrens im Skandal um Cambridge Analytica.
Die Jury wies laut Associated Press zugleich Vorwürfe zurück, Facebook habe falsche Aussagen über das Entfernen schädlicher Inhalte gemacht, darunter Falschinformationen zu COVID-19. Das Urteil erfasste damit nicht jede Behauptung zur Moderation von Inhalten.
Wohin die Strafe fließt
Die angeordnete Zahlung ist eine staatliche Zivilstrafe. Laut Associated Press fließen Verbraucherschutzstrafen in New Mexico in Bildungsausgaben.
Meta will Berufung einlegen
Meta erklärte, gegen das Urteil Berufung einlegen zu wollen, wie die BBC am 21. Oktober berichtete. Die Associated Press berichtete, dass sich die Zahlung während eines Berufungsverfahrens über Jahre hinziehen könnte.