Ein ASUS ProArt P16 mit NVIDIA RTX Spark N1X verarbeitete in einem am 4. November 2026 veröffentlichten PCWorld-Bericht 472.084 Tokens des 120-Milliarden-Parameter-Modells OpenAI gpt-oss in 33 Minuten und 13 Sekunden. Ein Desktop-PC mit GeForce RTX 5090 benötigte für dieselbe Ausgabe 52 Minuten und 51 Sekunden. PCWorld führte den Vorsprung in diesem Lauf auf den größeren GPU-zugänglichen Speicher zurück, nicht auf eine schnellere Laptop-GPU.
Was der KI-Vergleich misst
Im getesteten ProArt P16 standen 128 GB gemeinsamer Speicher zur Verfügung, von denen laut PCWorld rund 96 GB für die GPU zugänglich waren. Der verglichene RTX-5090-Desktop hatte 128 GB Systemspeicher und 32 GB GDDR7-VRAM. Bei großen lokalen KI-Modellen kann dieser zusätzliche GPU-zugängliche Speicher den Unterschied machen, wenn das Modell samt Arbeitsdaten mehr Platz benötigt. Das Ergebnis bezieht sich auf den beschriebenen gpt-oss-Lauf.
Der frühere NeoTeo-Bericht zu RTX-Spark-Laptop-Benchmarks behandelt weitere Tests mit einem Surface Laptop Ultra. Hier geht es um Messungen am ProArt P16, einen synthetischen Grafiktest und konkrete Softwarebeobachtungen.
OpenCL: ein synthetischer Vergleich
ETA PRIME meldete für das ProArt P16 mit RTX Spark N1X 117.129 Punkte im Geekbench-OpenCL-Test. Zum Vergleich erreichte eine GeForce RTX 5070 Laptop GPU 113.759 Punkte; AMD Ryzen AI Max+ 395 mit Radeon 8060S kam auf 86.218 Punkte. OpenCL ist hier ein synthetischer GPU-Rechentest. Die Werte beschreiben diesen Benchmark, nicht die Bildrate in Spielen.
ETA PRIME beschrieb die getestete ProArt-Konfiguration mit einem 20-Kern-Arm-Prozessor: zehn Cortex-A925-Kerne mit bis zu 4,1 GHz und zehn Cortex-A725-Kerne mit bis zu 2,8 GHz. Die Blackwell-GPU hat laut dem Tester 6.144 CUDA-Kerne. Hinzu kommen 128 GB LPDDR5X-Speicher mit 9.600 MT/s und einem 256-Bit-Bus. Im manuellen Modus teilten sich CPU und GPU laut ETA PRIME eine anhaltende Leistungsaufnahme von bis zu 85 W.
| Test | System | Ergebnis und Bedingung |
| OpenAI gpt-oss mit 120 Milliarden Parametern | ASUS ProArt P16 mit RTX Spark N1X | 472.084 Tokens in 33 min 13 s; rund 96 GB GPU-zugänglicher Speicher |
| OpenAI gpt-oss mit 120 Milliarden Parametern | Desktop-PC mit GeForce RTX 5090 | 472.084 Tokens in 52 min 51 s; 32 GB GDDR7-VRAM |
| Geekbench OpenCL | ASUS ProArt P16 mit RTX Spark N1X | 117.129 Punkte |
| Geekbench OpenCL | GeForce RTX 5070 Laptop GPU | 113.759 Punkte |
| Geekbench OpenCL | AMD Ryzen AI Max+ 395 mit Radeon 8060S | 86.218 Punkte |
| 3DMark Port Royal | RTX Spark N1X im getesteten ProArt P16 | 9.212 Punkte im Raytracing-Test |
ETA PRIME meldete außerdem 9.212 Punkte in 3DMark Port Royal, einem Raytracing-Test. Für diesen Wert liegt hier kein Vergleichsergebnis vor. Die OpenCL-Zahlen und der KI-Lauf messen unterschiedliche Aufgaben und lassen sich daher nicht zu einer gemeinsamen Rangliste zusammenziehen.
Spiele und Softwarekompatibilität
PCWorld ordnete die Spieleleistung seiner getesteten RTX-Spark-Laptops ungefähr auf dem Niveau dedizierter GeForce-RTX-5070-Grafik ein. Der zusätzliche gemeinsame Speicher brachte den getesteten Spielen dem Bericht zufolge keinen Vorteil; konventionelle GeForce-Laptops boten zugleich mehr Spieleleistung für weniger Geld.
ETA PRIME berichtete bei Forza Horizon 6 von starkem Ruckeln über Microsofts Prism-Übersetzungsschicht und bezeichnete das Spiel in diesem Test als unspielbar. PCWorld schilderte eine andere Softwarebeobachtung: Beim Surface Laptop Ultra war für die korrekte GPU-Unterstützung eine Beta-Version von Adobe Premiere nötig. Beide Ergebnisse betreffen die jeweils getestete Software und Konfiguration.
Akkuwerte aus zwei verschiedenen Nutzungsszenarien
PCWorld maß beim Surface Laptop Ultra rund zehn Stunden Akkulaufzeit bei Büroarbeit. Bei einem KI-Lauf auf dem ProArt P16 verbrauchte eine einzelne Ausführung in 33 Minuten 46 Prozent der Akkuladung. Die Werte stammen von unterschiedlichen Laptops und Arbeitslasten: Der erste beschreibt Büroarbeit, der zweite einen KI-Rechenlauf.