Neuronale Netze und maschinelles Lernen (oder „automatisches Lernen“) sind zwei Themen, die in der Fachpresse häufig auftauchen, aber man kann nicht immer mit ihnen interagieren oder sie näher kennenlernen. Hier kommt das Experiment Teachable Machine von Google ins Spiel, mit dem wir eine Maschine leicht trainieren können, damit sie verschiedene Aktionen ausführt, je nachdem, welche Gesten wir vor einer Kamera machen.
Was ist Teachable Machine?
Die Kommunikation der eigenen Erfolge ist eine der größten Herausforderungen, denen sich jedes Unternehmen stellen muss. Manche Konzepte sind zu fortschrittlich, und wenn sie nicht auf verständliche Weise geteilt werden, gehen sie früher oder später im digitalen Rauschen unter. Eines davon ist das maschinelles Lernen, auch bekannt als automatisches Lernen. Was ist das? Wie funktioniert es? Wo liegen die Grenzen? Wir wissen zwar, dass künstliche Intelligenzen trainiert werden müssen, aber ideal wäre es, direkt an diesem Training teilzunehmen. Dank des neuen Experiments von Google namens Teachable Machine können wir das jetzt tun.
So funktioniert Teachable Machine
Ein Browser, eine Webcam und viel Bewegung. Teachable Machine teilt das Lernen in drei verschiedene Farben (oder „Klassen“) auf, und jede davon ist mit einer Geste verbunden. Die Maschine benötigt eine ganze Reihe von Bildern, um sie zu erkennen (mindestens 30), und sobald sie das entsprechende Vertrauensniveau erreicht hat, kann sie ein GIF, eine Audiodatei oder Sätze mit dem Sprachsynthesizer abspielen. Wenn du keine Gesten machen möchtest, gibt es eine sehr interessante Alternative: die Verwendung von Objekten. Der Schlüssel ist, der Maschine etwas zu geben mit dem sie arbeiten kann. Der Rest ist eine Frage der Kombination des gesamten Trainings – oder sie mit halben Gesten und Objekten, die den Originalen ähneln, zu verwirren.
Wenn du keine Webcam an deinen Computer angeschlossen hast, keine Sorge: Teachable Machine funktioniert mit den meisten mobilen Browsern über die Frontkamera deines Telefons. Schließlich versichert Google, dass das Experiment vollständig lokal abläuft, ohne persönliche Daten an seine entfernten Server zu senden. Und wenn du den Code des Experiments sehen möchtest, klicke einfach hier.