Teslas Optimus-Ausstoß stieg Berichten zufolge von einigen Dutzend Robotern pro Woche während der Kleinserientests im zweiten Quartal 2026 auf mehrere Hundert im August. Für Ende 2026 sollen Tesla-Manager eine automatisierte Fertigungslinie anpeilen, die mehr als 1.000 Einheiten pro Woche herstellen kann. Zugleich wurden weiter Schwierigkeiten bei der Montage, den Sensoren und dem Lernen neuer Aufgaben gemeldet.

Optimus-Produktion: vom Testlauf zum Ausbauziel

Die gemeldeten Produktionszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume; die Zahl für Ende 2026 ist ein Ziel, kein bereits erreichter Ausstoß.

ZeitraumOptimus-Roboter pro Woche
Zweites Quartal 2026, KleinserientestsEinige Dutzend
August 2026Mehrere Hundert
Bis Ende 2026, ZielMehr als 1.000

Langfristig soll Tesla laut Berichten eine Produktion von etwa 20.000 Optimus-Robotern pro Woche anstreben.

Die Hände des Optimus V3 werden noch von Hand montiert

Bei den Händen und Unterarmen des Optimus V3 müssen Berichten zufolge mehr als 100 kleine Bauteile und Schrauben manuell montiert werden. Auch Vorrichtungen an mehreren Produktionsstationen sollen Teile nicht immer präzise genug ausrichten, wodurch Nacharbeit anfällt. Einige Tastsensoren in den Händen hätten zudem Zuverlässigkeitsprobleme.

Für 2027 soll Tesla einen austauschbaren Sensorhandschuh planen. Das wäre eine künftige Änderung, keine bereits eingeführte Lösung. Auch Zulieferer für Gelenkmotoren und Präzisionsgetriebe sollen Schwierigkeiten haben, bei höheren Stückzahlen eine gleichbleibende Qualität zu halten; viele dieser Zulieferer sitzen Berichten zufolge in China.

Neue Aufgaben bleiben eine Lernhürde

Optimus soll neue Aufgaben nicht zuverlässig auf unbekannte Situationen übertragen können. Diese Fähigkeit, Gelerntes auf neue Aufgaben anzuwenden, wird als Generalisierung bezeichnet. Selbst das Anlernen einer einfachen neuen Aufgabe soll mehrere Tage dauern.

Tesla soll bereits mehr als 500.000 Stunden Trainingsdaten gesammelt haben und bis Ende 2026 eine Verdopplung anstreben. Außerdem soll das Unternehmen eine Bibliothek grundlegender Bewegungen entwickeln, die sich für andere Aufgaben neu kombinieren lassen.

Der gemeldete Fabrikeinsatz bleibt aufgabenbezogen

Die meisten Optimus-Einheiten sollen intern für Tests, Training und Datensammlung genutzt werden. In Tesla-Fabriken verrichteten die Roboter Berichten zufolge einzelne Aufgaben in kontrollierten, beaufsichtigten Bereichen. Ein steigender Ausstoß und ein breiter Einsatz für selbstständige Fabrikarbeit sind damit unterschiedliche Entwicklungsfragen.