Am 21. Oktober 2026 richteten die US-Senatoren Richard Blumenthal und Josh Hawley ein Schreiben mit neun Fragen zu Googles KI-Produkten an CEO Sundar Pichai. Sie forderten Antworten bis zum 2. November 2026 und begründeten ihre Anfrage mit der Sorge, Googles KI-Angebote könnten die schulische und emotionale Entwicklung von Kindern beeinträchtigen.
Was die Senatoren von Google wissen wollen
Das Schreiben an Sundar Pichai fragt nach internen Untersuchungen zu Gemini, AI Overviews, AI Mode und weiteren KI-Angeboten. Die Senatoren wollen außerdem wissen, wie KI in Schulgeräten, Google Classroom und Softwarepartnerschaften eingebunden wird und welche Möglichkeiten es gibt, voreingestellte Funktionen zu deaktivieren.
Weitere Fragen betreffen Rückmeldungen von Schulen und Familien, Googles Reaktionen darauf, Unterstützung für Schulbezirke, Werbeprogramme und Ausgaben sowie Unterrichtsmaterialien. Die Senatoren fragen auch nach bekannten schädlichen Interaktionen, Googles Umgang mit einem internen Forschungspapier und Schutzmaßnahmen gegen emotionale Abhängigkeit oder schädliche, übermäßig zustimmende Gespräche. Die Bedenken zu möglichen Schäden sind Vorwürfe und Fragen von Blumenthal und Hawley.
Googles erklärte Ziele für KI beim Lernen
In einer am 6. November 2025 veröffentlichten Stellungnahme erklärte Google, Lernwerkzeuge mit KI sollten Verständnis und Entdecken fördern, statt lediglich schnelle Antworten zu liefern. Das Unternehmen nannte zugleich Täuschungsversuche, Chancengerechtigkeit, Genauigkeit, Sicherheit und kritisches Denken als Herausforderungen.