Volkswagen Group kündigte am 28. September 2026 drei geplante Batterie-Joint-Ventures mit PowerCo SE und Gotion High-tech an. Die Vorhaben in Valencia, Šurany und Kenitra haben unterschiedliche Produktionsaufgaben und Beteiligungsverhältnisse. Separat vereinbarte Volkswagen (China) Investment Co., Ltd. (VCIC) den Verkauf einer Beteiligung von 5,3 Prozent an Gotion.
Drei Standorte, unterschiedliche Aufgaben
In Valencia und Šurany sollen Lithium-Eisenphosphat-Batteriezellen (LFP) produziert werden. Das Vorhaben in Kenitra ist auf Kathodenmaterial für LFP-Batterien ausgerichtet.
| Standort | Geplante Produktion | Geplante Beteiligung |
| Valencia, Spanien | LFP-Batteriezellen | PowerCo SE: 51 Prozent; Gotion High-tech: 49 Prozent |
| Šurany, Slowakei | LFP-Batteriezellen für Elektrofahrzeuge und Energiespeichersysteme | Gotion High-tech: 51 Prozent; PowerCo SE: 49 Prozent |
| Kenitra, Marokko | Kathodenmaterial für LFP-Batterien | Gotion High-tech: 51 Prozent; PowerCo SE: 49 Prozent |
Die 49-Prozent-Anteile beziehen sich auf die jeweiligen Joint Ventures. Für die Valencia-Beteiligung soll Gotion rund 1,1 Milliarden Euro investieren. PowerCo SE rechnet damit, bis 2030 insgesamt rund 470 Millionen Euro für seine Beteiligungen von jeweils 49 Prozent an den Vorhaben in Šurany und Kenitra aufzuwenden.
Der separate Anteilsverkauf betrifft Gotion
VCIC schloss definitive Vereinbarungen über den Verkauf einer Beteiligung von 5,3 Prozent an Gotion. Volkswagen Group zufolge sollen die von der Gruppe ausgeübten Stimmrechte an Gotion dadurch nicht sinken.
Genehmigungen stehen noch aus
Die geplanten Joint Ventures und der Anteilsverkauf stehen noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und weiterer Abschlussbedingungen.