Ein Jahrmarkt mitten im Nirgendwo, gedämpftes Licht und alle Attraktionen zu deiner Verfügung. Der Clou: Du musst eine virtuelle Brille aufsetzen und Nvidia-Hardware besitzen, um hineinzukommen. So ist es: Nvidia treibt seine Erkundung der virtuellen Realität mit VR Funhouse voran, einem Titel, der die beeindruckendsten Aspekte seiner Hardware testen soll – und natürlich die Ergebnisse mit den Nutzern teilen möchte.
Wie schon bei den Spielhallen scheinen auch klassische Jahrmärkte dazu bestimmt zu sein, in virtuellen Umgebungen weiterzuleben. Mit Pfeil und Gewehr schießen, Ballons mit Schwertern zum Platzen bringen, ein bisschen Whack-a-Mole spielen – ihr wisst schon. Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand beschloss, die Unterhaltung dieser Jahrmärkte in ein virtuelles Spiel zu verwandeln. Aber nie hätten wir gedacht, dass dieses „jemand“ Nvidia sein würde. Obwohl der Grafikkartenhersteller die Spieleentwicklung auf die eine oder andere Weise gefördert hat, zeichnet sich VR Funhouse als interne technische Demo ab, die darauf abzielt, die Leistungsfähigkeit seiner High-End-Hardware in Kombination mit einem HTC Vive zu demonstrieren.
https://www.youtube.com/embed/0Ao_uAb6JkwDie Technik hinter VR Funhouse
Im Grunde hat sich Nvidia bei VR Funhouse nichts geschenkt. Das Spiel kombiniert mehrere Technologien, darunter VRWorks, PhysX, Nvidia FleX für die Flüssigkeitssimulation, Nvidia Flow, das für Feuersimulation zuständig ist, und Nvidia HairWorks für die Darstellung von Haaren. Laut offizieller Ankündigung empfiehlt Nvidia den Einsatz von zwei oder mehr Grafikkarten und geht so weit, SLI mit zwei Karten vorzuschlagen – eine für das Bild, die andere für PhysX. Das mag verrückt klingen, aber solche technischen Empfehlungen entsprechen den allgemeinen Anforderungen, die die virtuelle Realität in ihrer ersten Generation stellt.
Systemanforderungen
Was ist das absolute Minimum, um VR Funhouse auszuführen? Eine GeForce GTX 980 Ti, ein HTC Vive, 8 Gigabyte RAM und ein Core i7 4790 oder gleichwertig. Für die hochauflösenden Modi spricht Nvidia bereits von einer GTX 1080 zusammen mit einer 980 Ti als PhysX-Karte oder zwei 980 Ti im SLI-Modus.
Es versteht sich von selbst, dass es keine Oculus-Rift-Unterstützung gibt, und es wird ein sehr kalter Tag in der Hölle sein, bevor Nvidia seine technischen Demos auf AMD-Hardware laufen lässt. Kostenlos über Steam erhältlich.