Am 28. Oktober 2026 berichtete AZFamily, dass die Forscherin Missy Cummings eine unabhängige technische Prüfung der Waymo-Ojai-Robotaxis gefordert hatte. Sie verwies auf mögliche Überwachungstechnik und Sicherheitslücken. Waymo erklärte dem Sender zufolge, die Fahrzeuge hätten keine chinesische Software oder Konnektivität; Zeekr könne fertige Fahrzeuge weder aus der Ferne erreichen noch mit Updates versorgen.

Warum Cummings eine Prüfung verlangte

AZFamily zufolge werden die Ojai von Zeekr in China gebaut. Waymo installiere Kameras, Sensoren und das autonome Fahrsystem anschließend in Mesa im US-Bundesstaat Arizona. Cummings’ Forderung bezog sich auf eine unabhängige Untersuchung möglicher Risiken. Waymo sagte außerdem, seine Fahrzeugplattformen würden Sicherheitsprüfungen unterzogen.

Was Waymo über Aufnahmen im Fahrzeug sagt

Waymo erklärt in seinen allgemeinen Hinweisen zum Fahrgastservice, dass während der Fahrten Videos im Innenraum aufgenommen werden. Das Unternehmen nennt als mögliche Zwecke unter anderem die Kontrolle von Sauberkeit und Sicherheit, Hilfe bei verlorenen Gegenständen oder Notfällen sowie die Verbesserung des Dienstes. Der Support kann die Aufnahmen nach Waymos Angaben in bestimmten Situationen ansehen und in dringenderen Fällen auf Live-Video zugreifen. (Waymos Hinweise zu Kameras und Mikrofonen)

Die Innenraummikrofone sind laut Waymo bei Anrufen beim Rider Support aktiv oder wenn Fahrgäste sie selbst einschalten. Diese Angaben beschreiben Waymos allgemeinen Fahrgastservice, keine speziell für den Ojai veröffentlichte technische Untersuchung.

Welche Daten Waymo mit Behörden teilen kann

Waymo sagt, das Unternehmen könne bestimmte Daten weitergeben, um rechtliche Pflichten zu erfüllen, Vereinbarungen durchzusetzen oder die Sicherheit zu schützen. Behörden sollten dafür gültige rechtliche Verfahren nutzen. Diese allgemeine Regelung zur Datenweitergabe ist getrennt von Cummings’ Forderung nach einer Prüfung der Ojai-Fahrzeuge zu betrachten.