Xona hat laut einem am 22. Oktober 2026 veröffentlichten Forbes-Bericht 250 Millionen US-Dollar in einer Series-D-Finanzierungsrunde aufgenommen. Zugleich berichtete Forbes, dass sechs Satelliten an einem Dienstag kurz vor Veröffentlichung mit einer Falcon 9 von SpaceX gestartet seien. Sie sollen den Aufbau von Pulsar beginnen, Xonas geplanter kommerzieller Satellitennavigation.

Xonas Finanzierungsrunde und ihre Gründe

Future Ventures führte die Runde; Forbes bezifferte Xonas Bewertung auf 2,45 Milliarden US-Dollar. Der Investor steuerte dem Bericht zufolge 78,5 Millionen US-Dollar bei. Xonas Gesamtfinanzierung lag nach Angaben von Forbes damit bei mehr als 570 Millionen US-Dollar.

Xona-Chef Brian Manning führte die zusätzliche Kapitalaufnahme laut Forbes auf die hohe Nachfrage und Fortschritte in der Fertigung zurück. Das Unternehmen habe inzwischen eine funktionsfähige Satellitenfabrik, berichtete Forbes über Mannings Schilderung.

Sechs Satelliten für den Aufbau von Pulsar

Forbes zufolge sollen vier der gestarteten Satelliten später Kunden unterstützen, darunter den Hersteller von Positionierungstechnik Topcon. Zwei weitere sollen Xonas eigenes Satellitendesign erproben. Der Start markiert damit einen frühen Schritt beim Ausbau des geplanten Netzes, nicht dessen vollständigen Aufbau.

Xona plant, Navigationsdienste über Pulsar zu verkaufen. Für die erste Ausbaustufe sind 258 Satelliten in einer niedrigeren Erdumlaufbahn als bei GPS vorgesehen. Forbes zufolge soll die geringere Höhe stärkere Signale ermöglichen; als geplantes Leistungsziel nennt der Bericht eine Genauigkeit im Zentimeterbereich.

Ein früher Signal-Meilenstein und der geplante Beta-Start

Space Capital zeigt Xonas geplantes Navigationsnetz Pulsar und beschreibt dessen Entwicklung in diesem englischsprachigen Video.

Die Videobeschreibung von Space Capital zufolge sendete Pulsar-0 im Juni 2025 ein vollständig authentifiziertes Navigationssignal aus dem niedrigen Erdorbit. Dieselbe Beschreibung behauptet, Pulsar-Satelliten kreisten bis zu 20-mal näher an der Erde als GPS-Satelliten, sendeten 170-mal stärkere Signale und erreichten in dicht bebauten Stadtgebieten sowie in Innenräumen eine Genauigkeit von unter einem Meter. Forbes beschrieb die Zentimetergenauigkeit als geplante Fähigkeit von Pulsar.

Forbes erwartete den Start eines Beta-Dienstes für Anfang 2027.