Aniimo ist auf Steam mit großem Interesse gestartet: In der Startphase lag der gemeldete Höchststand bei 101.717 gleichzeitig aktiven Spielern. Gleichzeitig fielen die frühen Steam-Rezensionen gemischt aus. Während Spieler das Kreaturensammeln, Twining und die offene Welt hervorhoben, richtete sich die Kritik vor allem gegen In-App-Käufe, Pässe und bezahlte Fortschrittsoptionen.
Aniimo debütiert mit großer Reichweite, aber geteilter Reaktion
Pawprint Studio hat Aniimo als kostenlos spielbares Open-World-RPG veröffentlicht. Steam führt den 15. September 2026 als Veröffentlichungsdatum. Ein offizieller regionaler Hinweis nennt für den Start auf PC und Konsolen den 16. September 2026 um 10:00 Uhr UTC+8. Die beiden Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Zeit- und Plattformdarstellungen.
Der Start brachte Aniimo eine große Sichtbarkeit auf Steam. Die Zahl von 101.717 gleichzeitig aktiven Spielern beschreibt den gemeldeten Höchststand in der Startphase – nicht dauerhaft aktive Spieler.
Was Aniimo zum Start bietet
Aniimo spielt auf dem Kontinent Idyll. Dort fangen und entwickeln Spieler Kreaturen, erkunden unterschiedliche Umgebungen und lösen Rätsel, bei denen die Fähigkeiten der Begleiter eine Rolle spielen. Zum Start standen mehr als 200 Aniimo zur Verfügung.
Das auffälligste System heißt Twining: Spieler können sich zeitweise in gefangene Aniimo verwandeln und deren Fähigkeiten bei der Erkundung, in Rätseln und im Kampf einsetzen. Die Kreaturen werden über Begegnungen, Aniipods und Fallen gefangen. Der Kampf läuft in Echtzeit und nicht rundenbasiert ab.
Zur Welt gehören außerdem ein persönliches Wohnmobil, Landwirtschaft, Bau- und Dekorationsmöglichkeiten sowie Aufgaben, bei denen Kreaturen helfen. Online unterstützt Aniimo Koop- und PvP-Aktivitäten sowie plattformübergreifendes Spielen. Der Modus Egg Heist kombiniert Spieler-gegen-Umgebung- und Spieler-gegen-Spieler-Elemente in Dreierteams.
Pawprint Studio änderte Aniimo nach der Beta
Pawprint Studio überarbeitete die Begegnung mit dem legendären Aniimo Irisalis nach Rückmeldungen aus der Beta. Die Änderungen betrafen die Struktur der Begegnung und sollten den Ablauf verständlicher gestalten. Das Studio bezeichnete die neue Struktur außerdem als Grundlage für künftige Ereignisse mit legendären Aniimo.
Damit blieb es zum Start nicht bei der ursprünglichen Beta-Version: Die Anpassungen flossen in den veröffentlichten Aufbau des Spiels ein.
Die Monetarisierung sorgt für Streit
Aniimo ist kostenlos spielbar, Steam weist aber auf In-App-Käufe hin. Frühe Steam-Rezensionen kritisierten monatliche Pässe, Shops, Mikrotransaktionen und bezahlte Fortschrittsoptionen. Einige Spieler beschrieben die umfassendere Fortschritts- und Monetarisierungsstruktur als gacha-ähnlich oder als Pay-to-win.
Die Kritik richtet sich damit auf die Wirtschaft und den Fortschritt rund um das Spiel. Das eigentliche Fangen von Kreaturen basiert auf Begegnungen, Aniipods und Fallen. Für Spieler, die vor allem eine klassische Sammel- und Erkundungsschleife suchen, bleibt deshalb entscheidend, wie stark die zusätzlichen Käufe den weiteren Fortschritt beeinflussen.
Systemanforderungen und Sprachversionen
Für die PC-Version verlangt Steam mindestens Windows 10, einen Intel Core i7-4770 oder AMD Ryzen 7 2700, 8 GB Arbeitsspeicher, eine GeForce GTX 970 oder Radeon RX 5600, DirectX 11 und 40 GB Speicherplatz. Empfohlen werden Windows 10 oder neuer, ein Intel Core i7-10700 beziehungsweise AMD Ryzen 5 5600 oder besser, 16 GB Arbeitsspeicher, eine GeForce RTX 3060 oder Radeon RX 6700 oder besser sowie ebenfalls 40 GB Speicherplatz.
Steam listet Deutsch als unterstützte Sprache. Europäisches Spanisch ist dagegen nicht verfügbar; Lateinamerikanisches Spanisch gehört zur Sprachliste. Insgesamt führt Steam 64 Erfolge für Aniimo auf.
Die Veröffentlichung hat also zwei sehr unterschiedliche Signale gesetzt: eine starke anfängliche Nachfrage und eine frühe Debatte über die Monetarisierung. Beides gehört zum Startbild des Spiels – und beides betrifft unterschiedliche Seiten desselben Free-to-play-Modells.