Anthropic band am 15. Oktober 2026 sechs Beschäftigte von METR als externe Prüfer ein. Sie erhielten Firmenhardware, Büroräume sowie Zugang zu internen Werkzeugen und Systemen, der laut Bericht ungefähr dem der Anthropic-Teams für Risikobewertung entsprach. Cristina Criddle berichtete darüber für die Financial Times; Ars Technica veröffentlichte ihren Bericht am 18. Oktober.
Anthropic ermutigte die eigenen Beschäftigten außerdem, Informationen mit METR zu teilen, wie mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Risikobereich.
Was METR veröffentlichen darf
METR darf seine Analyse ohne Freigabe durch Anthropic veröffentlichen. Anthropic kann jedoch Schwärzungen für bestimmte sensible Angaben verlangen: Kundendaten, durch das Anwaltsgeheimnis geschützte Informationen und Details zur Modellarchitektur. Die Veröffentlichung ist damit möglich, aber diese Ausnahmen gelten.
Wie die Finanzierung beschrieben wird
Anthropic bezahlt METR für diese Vereinbarung nicht. Laut dem Bericht nimmt METR auch keine Spenden von KI-Unternehmen oder deren Beschäftigten an. Zu den genannten Geldgebern zählen Privatpersonen, philanthropische Organisationen und staatliche Stellen, darunter das UK AI Security Institute.
Was über Prüfergebnisse bekannt ist
Die Berichterstattung vom 18. Oktober beschreibt den Zugang und die Veröffentlichungsregeln, aber keine abgeschlossenen METR-Ergebnisse oder ein Bestehen beziehungsweise Nichtbestehen eines Claude-Modells bei einer Sicherheitsprüfung.