Bei einer Anhörung des britischen Unterhauses sprachen sich Anthropic und OpenAI für verbindliche KI-Sicherheitsregeln aus, allerdings mit unterschiedlicher Reichweite. Google DeepMind betonte Standards, Meta verwies auf bestehende Aufsichtsbehörden. Die britischen Amtsträger beschrieben den damaligen Rahmen als freiwillig. WIRED und Infobae berichteten über die Anhörung.
Vier Unternehmen, vier Akzente bei verbindlichen Regeln
Die Unternehmen beantworteten die Frage nach einem gesetzlichen Rahmen unterschiedlich. Die folgende Gegenüberstellung gibt die von WIRED berichteten Positionen wieder.
| Unternehmen | Vertretende Person | Position im berichteten Austausch |
| Anthropic | Liam Booth-Smith | Befürwortete verbindliche Regeln. |
| OpenAI | Tom Duff Gordon | Unterstützte einen gesetzlichen Rahmen mit einigen verpflichtenden Vorgaben, zunächst zur Meldung von Vorfällen. |
| Google DeepMind | Owen Larter | Betonte Standards. |
| Meta | Rob Sherman | Verwies auf bestehende britische Aufsichtsbehörden. |
Was das britische KI-Sicherheitsinstitut leisten konnte
Cat Little aus dem Cabinet Office beschrieb den britischen KI-Sicherheitsrahmen zum Zeitpunkt der Anhörung als freiwillig. Henry de Zoete, Direktor des UK AI Security Institute (AISI), sagte, das Institut zertifiziere keine Modelle und entscheide nicht über deren Freigabe. Der Zugang zu Frontier-Modellen hing laut WIRED von der Kooperation der Unternehmen und ausländischer Regierungen ab; AISI konnte eine Veröffentlichung nicht verhindern.
Der Ausschuss kündigte an, die Aussagen auszuwerten und anschließend Schlussfolgerungen und Empfehlungen zu veröffentlichen, wie Infobae berichtete.