CXMT soll 22,4 Milliarden Yuan für Gerätebeschaffung einplanen. Der Betrag wäre Teil eines Forschungsbudgets von 24,1 Milliarden Yuan und entspräche rund 93 Prozent davon. Der Vorstand von CXMT soll den Gesamtplan am 28. September 2026 gebilligt haben; die frühere Meldung zum Investitionsplan ordnete die beiden Hauptposten ein.

So verteilt sich der Investitionsplan

Der berichtete Gesamtbetrag von 34,9 Milliarden Yuan gliedert sich in 24,1 Milliarden Yuan für die Forschung und Entwicklung neuer Technologien sowie 10,8 Milliarden Yuan für die zweite Phase einer Wafer-Testbasis. Die Ausrüstung ist Teil des Forschungsbudgets, kein zusätzlicher Posten.

PlanpostenBetragEinordnung
Gesamtplan34,9 Milliarden YuanSumme der beiden Hauptposten
Forschung und Entwicklung neuer Technologien24,1 Milliarden YuanEiner der beiden Hauptposten
Gerätebeschaffung22,4 Milliarden YuanInnerhalb des Forschungsbudgets; rund 93 Prozent davon
Zweite Phase der Wafer-Testbasis10,8 Milliarden YuanZweiter Hauptposten

Ein beträchtlicher Teil der Gerätebestellungen könnte an chinesische Anbieter gehen. Damit würde die Beschaffung heimischer Ausrüstung eine wesentliche Rolle im Plan spielen.

Waferstarts sind nicht gleich verkaufsfähiger DRAM

Eine Schätzung beziffert CXMTs DRAM-Kapazität auf 300.000 bis 320.000 Waferstarts pro Monat. Für 2027 gilt am Markt eine Größenordnung von 420.000 monatlichen Waferstarts als Erwartung. Das ist eine Prognose, keine bereits erreichte Kapazität.

Waferstarts zählen, wie viele Wafer pro Monat in die Fertigung gehen. Daraus lässt sich nicht direkt ablesen, wie viele fertige oder verkaufsfähige DRAM-Chips entstehen. Dafür spielen unter anderem die Ausbeute – der Anteil funktionsfähiger Chips –, die Speicherkapazität pro Chip, der Produktmix, die Verpackung und die Freigabe durch Kunden eine Rolle.