Ein Bericht vom 2. Oktober 2026 meldete experimentelle DLSS-4- und DLSS-4.5-Unterstützung durch d4r für Radeon-RX-9000-Ziele. Der Ansatz richtet sich auf Linux mit Proton und betrifft DLSS Super Resolution für DirectX-12-Spiele. Die beschriebenen Prüfungen für RX 9000 umfassten Emulation und Kompilierung, keine Tests auf realen Karten.
So verbindet d4r DLSS mit Radeon-GPUs
d4r passt NVIDIAs DLSS-Bibliothek für AMD-Grafikkarten an. Der dokumentierte Weg nutzt unter Linux unter anderem Proton, eine CUDA-Kompatibilitätsschicht namens ZLUDA und eigene RDNA-Kernels. Dazu kommen Komponenten wie OptiScaler, d4rs Schnittstelle und eine CUDA-Brücke für Wine. Die Software übersetzt und verbindet also mehrere Teile der Ausführungskette, statt DLSS unmittelbar und ohne Anpassungen auf Radeon laufen zu lassen.
Für die aufgeführten RDNA-4-Ziele nennt d4r native FP8-Berechnungen. FP8 bezeichnet ein Gleitkommaformat mit 8 Bit. Das beschreibt bestimmte Rechenoperationen – ZLUDA und die übrigen Anpassungen bleiben Teil des Weges.
Was die Prüfungen für RX 9070 und RX 9060 zeigen
Der Bericht vom 2. Oktober beschreibt Emulationsprüfungen für RX-9070-Ziele und Kompilierungsprüfungen für RX-9060-Ziele. Eine Kompilierung zeigt, dass Code für ein Ziel erstellt werden kann; sie ist kein Laufzeittest auf einer Grafikkarte. Auch eine Emulation ersetzt keinen Test auf einer realen RX 9000.
Die eigene Hardwareerfahrung von d4r betrifft eine Radeon RX 7700 XT. Das Projekt hat die Laufzeit und Leistung unter RDNA 4 selbst nicht verifiziert. d4r verweist zusätzlich auf ein externes Video, das laut Projekt DLSS 4.5 über d4r auf einer RX 9070 XT zeigt; das ist kein eigener Test des Projekts.
Linux, Proton und Super Resolution als Einsatzrahmen
Der beschriebene Einsatz führt über Linux und Proton zu DirectX-12-Spielen. Im Mittelpunkt steht DLSS Super Resolution, also die Bildrekonstruktion aus einer niedrigeren Renderauflösung. Frame Generation und Ray Reconstruction gehören nicht zum beschriebenen Umfang.
Das Projekt bezeichnet die Alltagstauglichkeit als begrenzt und warnt bei einzelnen Spielen und Modellen vor sichtbaren Bildfehlern. Damit bleibt d4r ein experimenteller Ansatz – keine breit erprobte RX-9000-Funktion mit ausgewiesenen Leistungswerten.