Google bestätigte am 1. Oktober 2026, dass der mit Planet entwickelte Project-Suncatcher-Prototyp an Bord der SpaceX-Mitflugmission Transporter-18 den Orbit erreicht hatte. Das Unternehmen meldete Kontakt zum Satelliten und einen Betrieb wie erwartet. Die rund 1.800 Starship-Flüge stammen aus einem separaten, bedingten Modell zu möglichen sinkenden Startkosten.
Google bestätigt den Start des Project-Suncatcher-Prototyps
Der Satellit soll Daten dazu liefern, wie Googles Tensor Processing Units (TPUs) die Belastungen beim Start sowie Strahlung und extreme Temperaturen im Orbit verkraften. Der Flug ist damit ein früher Forschungsschritt für orbitale KI-Infrastruktur.
Was Googles Starship-Modell berechnet
Googles Modell skizziert einen möglichen Weg zu Startkosten von weniger als 200 US-Dollar pro Kilogramm bis etwa 2035. Voraussetzung dafür wäre eine Lernrate von rund 20 Prozent: Der Preis pro Kilogramm sinkt in der Rechnung mit jeder Verdopplung der insgesamt gestarteten Masse um etwa diesen Anteil. Das ist keine jährliche Preissenkung.
Dem Modell zufolge müssten dafür zusätzlich rund 370.000 Tonnen in den Orbit gelangen. Bei einer angenommenen Nutzlast von 200 Tonnen pro Flug ergibt die Division der gerundeten Ausgangswerte 1.850 Flüge. Das Paper nennt als gerundete Größenordnung etwa 1.800 Starship-Starts und setzt eine Kadenz von rund 180 Flügen pro Jahr an.
| Modellelement | Angabe | Bedeutung im Modell |
| Zusätzlich gestartete Masse | rund 370.000 Tonnen | Kumulierte zusätzliche Masse für das Kostenszenario |
| Angenommene Nutzlast | 200 Tonnen je Flug | Rechengröße für die Starship-Flüge |
| Flugzahl | etwa 1.800 Starts | Gerundete Größenordnung im Paper; die gerundeten Ausgangswerte ergeben rechnerisch 1.850 Flüge |
| Startkadenz | rund 180 Flüge pro Jahr | Im Modell angesetzte jährliche Kadenz |
| Möglicher Startpreis | unter 200 US-Dollar je Kilogramm bis etwa 2035 | Projektion, sofern die Lernannahmen zutreffen |
Die nächsten Schritte des orbitalen KI-Projekts
Für seine Berechnungen zum Formationsflug skizziert das Paper beispielhaft einen Verbund aus 81 Satelliten. Die Zahl beschreibt eine Modellkonfiguration, keinen festgelegten Ausbauplan.
Für 2027 plant Google einen Test mit zwei Satelliten, um optische Verbindungen zwischen ihnen zu erproben.