Am 12. Oktober 2026 berichtete Phoronix, Intel-Ingenieur Ankit Nautiyal habe eine zweite Fassung von Linux-Grafiktreiber-Patches für HDMI 2.1 FRL vorgelegt. Die Änderungen zielen auf Meteor Lake und neuere Intel-Grafiklösungen. Die Patches waren noch in Arbeit und laut Phoronix nicht kurz vor der Aufnahme in den Linux-Kernel-Hauptzweig.
Was sich mit den v2-Patches ändert
Die zweite Fassung berücksichtigt laut Phoronix frühere Rückmeldungen aus der Prüfung. Zu den Änderungen zählen Unterstützung für HDMI-Pipe-Joiner und Audio-Pruning für den FRL-Betrieb. FRL steht für „Fixed Rate Link“, das Übertragungsverfahren, auf das die Patches abzielen.
Was die Panther-Lake-Tests zeigten
Phoronix zufolge wurde die Entwicklung auf Panther-Lake-Hardware begrenzt getestet. Zu den dabei funktionierenden Modi gehörte 4K mit 120 Hz. Eine 8K-Ausgabe unterstützten diese Tests noch nicht, weil Display Stream Compression (DSC), ein Verfahren zur Komprimierung von Bilddaten, noch nicht eingebunden war.
Warum auch der HDMI-Anschluss zählt
Ein Patch-Ziel für eine Grafikgeneration sagt nicht automatisch aus, welche Signaltechnik der HDMI-Anschluss eines konkreten Computers unterstützt. In einer Diskussion in der Intel Community ordnete die als Lösung markierte Antwort den Anschluss des ASUS ExpertBook P5 P5405 HDMI 2.0 mit TMDS statt FRL zu. Diese Angabe bezieht sich auf dieses Modell. Für die FRL-Nutzung auf einem bestimmten PC ist daher neben der Grafikgeneration auch die konkrete Ausführung des HDMI-Anschlusses relevant.