Merca2 berichtete am 28. Oktober 2026, Elon Musk habe dem ukrainischen Militär vorgeworfen, Starlink für offensive Drohnenangriffe zu nutzen. Dem Bericht zufolge sei eine damit verbundene Lücke in der Vorwoche geschlossen worden.
Eine frühere Meldung nannte eine Bewegungsschwelle
Am 14. Oktober 2026 berichtete The Verge, der ukrainische Berater Serhii Beskrestnov habe Einschränkungen für Starshield-Verbindungen zu Geräten gemeldet, die sich schneller als 100 mph (rund 160 km/h) bewegten. Seiner Darstellung zufolge seien dadurch mehrere Missionen gestört worden. Die Schwelle bezog sich auf die Bewegungsgeschwindigkeit der Geräte, nicht auf die Datenrate des Internetanschlusses.
Am selben Tag berichtete FRANCE 24 Español auf Spanisch über eine Beschwerde von Volodymyr Zelenskyy zu Einschränkungen für ukrainische Kräfte an der Front.
Rubio trennte Starlink und Starshield
Am 17. Oktober 2026 bezeichnete US-Außenminister Marco Rubio Starlink als kommerziellen Dienst und Starshield als separates militärisches Produkt der USA. Die Ukraine habe damals keinen Zugang zu Starshield gehabt und diesen beantragt. Das steht im Widerspruch zu The Verge, das am 14. Oktober berichtet hatte, die Ukraine nutze Starshield für Militäroperationen.
Laut The Verge hatte Musk am 14. Oktober erklärt, Starlink solle zivilen oder defensiven Aktivitäten dienen, nicht offensiven militärischen Einsätzen. Merca2 schrieb ihm später den Vorwurf zu, die Ukraine habe den Dienst für offensive Drohnenangriffe eingesetzt.
Rubio und die Ukraine meldeten eine Wiederherstellung
Am 17. Oktober bestritt Rubio, dass das Weiße Haus eine Verlangsamung von Starlink angeordnet habe. Nach seinem Kenntnisstand sei die Geschwindigkeit wieder auf den vorherigen Stand zurückgekehrt. Am 21. Oktober sagte Rubio, weder der Präsident noch ein Vertreter der US-Regierung habe eine Änderung beantragt.
NPR berichtete am 24. Oktober 2026, die Ukraine habe erklärt, die Technik sei wiederhergestellt.