Für Metas geplante Euro-Anleihe gingen laut einem Bericht vom 4. November Aufträge über 53 Milliarden Euro ein; Meta wollte bis zu 9 Milliarden Euro aufnehmen. Der Bericht, der Angaben von Reuters und Bloomberg wiedergab, erwartete die Preisfestsetzung noch für denselben Tag. Vorgesehen waren sechs Tranchen mit Laufzeiten von etwas mehr als vier bis über 38 Jahren.
Meta platzierte 15 Milliarden US-Dollar in Dollar-Anleihen
Bloomberg Línea berichtete am 3. November, Meta habe Dollar-Anleihen im Umfang von 15 Milliarden US-Dollar über fünf Tranchen platziert. Dafür seien Aufträge von bis zu 58 Milliarden US-Dollar eingegangen. Die gemeldeten Renditen lagen zwischen 5,85 und 7,53 Prozent; für die zehnjährigen Anleihen wurden 6,55 Prozent genannt.
Für die 2056 fällige Tranche meldete Bloomberg Línea einen Spread von 2,2 Prozentpunkten gegenüber vergleichbaren US-Staatsanleihen. Ein Spread ist der Renditeaufschlag gegenüber einer Referenzanleihe.
Ähnliche Nachfrage bedeutete nicht gleiche Finanzierungskosten
Die bis zu 58 Milliarden US-Dollar an Aufträgen entsprachen rechnerisch etwa dem 3,87-Fachen des platzierten Volumens von 15 Milliarden US-Dollar. Beim Meta-Anleiheverkauf im April waren Aufträge von bis zu 96 Milliarden US-Dollar für 25 Milliarden US-Dollar an Anleihen eingegangen, also etwa das 3,84-Fache.
Die Nachfrage im Verhältnis zum Ausgabevolumen war damit ähnlich. Bloomberg Línea berichtete zugleich, dass der Spread der 2056-Tranche rund 0,9 Prozentpunkte über dem einer vergleichbaren Meta-Anleihe aus dem April lag. Ein großer Auftragsbestand sagt also für sich genommen nichts darüber aus, zu welchen Finanzierungskosten ein Unternehmen seine Anleihen platziert.
Die Finanzierung stand im Kontext von Metas KI-Ausgaben
Bloomberg hatte den Bondplan am 2. November im Zusammenhang mit Metas KI-Ausgaben und der Skepsis von Investoren gegenüber diesen Ausgaben beschrieben.