Meta begann am 8. Oktober 2026 Berichten zufolge damit, ByteDance-Werbung und bezahltes Marketing auf seinen Plattformen einzuschränken. Die Maßnahme betrifft sieben Länder und schließt auch Kampagnen anderer Werbetreibender ein, wenn sie zu TikTok oder anderen Angeboten von ByteDance führen.
Sieben Länder und Kampagnen Dritter
Genannt werden die USA, Kanada, Ägypten, Indonesien, Japan, Thailand und Vietnam. Die Beschränkung betrifft demnach Anzeigen von ByteDance auf Facebook und Instagram sowie Kampagnen Dritter, deren Links zu TikTok oder anderen ByteDance-Angeboten führen.
Entscheidend ist also nicht allein, wer eine Anzeige schaltet: Auch die beworbene Zielseite zählt. Eine Kampagne eines anderen Unternehmens kann darunterfallen, wenn sie Nutzer zu einem ByteDance-Angebot weiterleitet.
Werbung ist nicht gleich TikTok-Zugang
Die berichtete Maßnahme richtet sich gegen bezahlte Werbung auf Meta-Plattformen. Sie verhindert nicht, dass Menschen TikTok nutzen.
Metas geschäftliche Begründung
Meta erklärte, das Unternehmen müsse keine Werbung für einen Wettbewerber schalten, der Nutzer von seinen Apps abwerben wolle. Chris Sgro, Sprecher von Meta, bezeichnete den Verzicht auf Werbedienstleistungen für einen Konkurrenten als übliches Geschäftsgebaren. Meta wolle stattdessen über Produktqualität und Nutzererlebnis konkurrieren.