Meta setzte am 27. Oktober 2026 seine anfänglichen Aktienangebote auf insgesamt rund 37,5 Milliarden US-Dollar fest: 25 Milliarden entfielen auf Class-A-Stammaktien, rund 12,5 Milliarden auf Depositary Shares für wandelbare Vorzugsaktien. Ein separates At-the-market-Programm (ATM), bei dem Aktien zum jeweiligen Marktpreis angeboten werden, konnte bis zu 60 Milliarden US-Dollar umfassen. Zusammen ergab das ein mögliches Finanzierungsvolumen von 97,5 Milliarden US-Dollar.
Wie Meta den Finanzierungsplan änderte
Am 26. Oktober hatte Meta zunächst rund 22,5 Milliarden US-Dollar in Class-A-Stammaktien und rund 12,5 Milliarden US-Dollar in Depositary Shares für obligatorisch wandelbare Vorzugsaktien vorgesehen. Diese anfänglichen Angebote summierten sich auf rund 35 Milliarden US-Dollar. In der Preisfestsetzung vom 27. Oktober erhöhte Meta den Class-A-Anteil auf 25 Milliarden US-Dollar. Die Vorzugsaktien sollten rund 12,5 Milliarden US-Dollar einbringen.
| Zeitpunkt und Stufe | Instrument | Betrag | Einzelheiten |
| 26. Oktober: ursprünglicher Plan | Class-A-Stammaktien | ca. 22,5 Milliarden US-Dollar | Bestandteil der anfänglichen Angebote |
| 26. Oktober: ursprünglicher Plan | Depositary Shares für wandelbare Vorzugsaktien | ca. 12,5 Milliarden US-Dollar | Bestandteil der anfänglichen Angebote |
| 27. Oktober: bepreistes Angebot | Class-A-Stammaktien | 25 Milliarden US-Dollar | 625 US-Dollar je Aktie; Forward-Sale-Vereinbarungen |
| 27. Oktober: bepreistes Angebot | Depositary Shares für wandelbare Vorzugsaktien | ca. 12,5 Milliarden US-Dollar | 250 Millionen Aktien zu je 50 US-Dollar |
| Mögliches späteres Programm | Class-C-Aktien über ein ATM-Programm | bis zu 60 Milliarden US-Dollar | Noch nicht vereinbart; Beginn frühestens mit dem Handel der Class-C-Aktien im ersten Quartal 2027 erwartet |
Die beiden Gesamtsummen beschreiben unterschiedliche Planstände. Am 26. Oktober ergaben rund 22,5 Milliarden plus 12,5 Milliarden für die anfänglichen Angebote und weitere mögliche 60 Milliarden über das ATM-Programm insgesamt 95 Milliarden US-Dollar. Nach der Erhöhung des Class-A-Angebots waren es rund 37,5 Milliarden plus bis zu 60 Milliarden, also rechnerisch 97,5 Milliarden US-Dollar.
Meta erklärte in seiner Mitteilung zum ursprünglichen Plan, dass das ATM-Programm noch nicht vereinbart war und seine Bedingungen nicht feststanden. Ein Beginn wurde nicht vor dem Handel mit Class-C-Aktien im ersten Quartal 2027 erwartet.
Ein Teil der Erlöse sollte später zufließen
Für die Class-A-Aktien nutzte Meta Forward-Sale-Vereinbarungen, also Vereinbarungen über einen späteren Verkauf beziehungsweise eine spätere Abwicklung. Meta erwartete, die daraus stammenden Erlöse nicht sofort, sondern bei der späteren Abwicklung zu erhalten. Dafür nannte das Unternehmen den 19. November 2027 als voraussichtlichen Termin, vorbehaltlich der Vertragsbedingungen.
Was Nvidia und AMD ankündigten
Meta hatte am 26. Oktober mitgeteilt, dass Nvidia, AMD und Broadcom zusammen Interesse am Kauf von bis zu 5 Milliarden US-Dollar an Class-A-Aktien bekundet hatten. Meta bezeichnete diese Interessensbekundungen als unverbindlich.
Am 27. Oktober berichtete CNBC, Nvidia werde 3 Milliarden US-Dollar in Metas Aktienangebot investieren. AMD kündigte am selben Tag in einer Mitteilung zur Partnerschaft mit Meta eine Investition von 1 Milliarde US-Dollar an. Die beiden Ankündigungen stehen neben der zuvor von Meta beschriebenen gemeinsamen, unverbindlichen Kaufabsicht.
CNBC berichtete außerdem, Meta wolle den Einsatz von Vera Rubin und Vera-CPUs ausweiten und die Zusammenarbeit mit Nvidia an Muse vertiefen. AMD zufolge waren erste Helios-Racks bei Meta installiert und wurden getestet; ein breiterer Einsatz war geplant. AMD erklärte zudem, Meta habe über mehrere Prozessorgenerationen hinweg Millionen EPYC-Prozessoren eingesetzt, die auch Muse antreiben.