Meta steigerte den Werbeumsatz nach Nutzerregion in Europa im dritten Quartal 2026 um 17,9 Prozent auf 14,234 Milliarden US-Dollar. In den USA und Kanada wuchs er gegenüber dem Vorjahresquartal um 33,3 Prozent auf 28,438 Milliarden US-Dollar. Auch Anzeigenpreise und Impressionen legten in Europa langsamer zu.
Meta steigerte den Werbeumsatz in Europa um 17,9 Prozent
Die Zahlen in Meta’ Präsentation vergleichen das dritte Quartal 2026 mit dem Vorjahresquartal. Die Umsätze sind nach der geschätzten Nutzerregion aufgeschlüsselt.
| Region | Werbeumsatz Q3 2025 | Werbeumsatz Q3 2026 | Umsatzwachstum | Durchschnittspreis je Anzeige | Anzeigenimpressionen |
| Europa | 12,072 Mrd. US-Dollar | 14,234 Mrd. US-Dollar | 17,9 % | 10 % | 8 % |
| USA und Kanada | 21,331 Mrd. US-Dollar | 28,438 Mrd. US-Dollar | 33,3 % | 23 % | 13 % |
Die Preis- und Impressionenwerte geben jeweils die Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal an. Der Durchschnittspreis beschreibt den Erlös je Anzeige, Impressionen die Zahl der ausgelieferten Anzeigen. Beide Größen entwickelten sich in Europa langsamer als in den USA und Kanada.
Meta ordnet Werbeumsätze der geschätzten Region zu, in der sich Nutzer während einer umsatzwirksamen Aktivität befinden. Die geografische Aufteilung im Finanzbericht richtet sich dagegen nach den Adressen der Kunden.
Meta nannte weniger personalisierte Anzeigen als möglichen Gegenwind
Am 29. Juli 2026 sagte Meta-CFO Susan Li, weniger personalisierte Anzeigen könnten ein zusätzlicher Gegenwind für den Q3-Ausblick sein. Sie verwies außerdem auf den Vergleich mit zuvor schnellerem Wachstum bei den Impressionen und auf laufende Maßnahmen zur Durchsetzung von Integritätsregeln. Ihre Aussage bezog sich auf den Ausblick vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 21. Oktober.
Meta bezeichnet die Option als Less Personalized Ads (LPA) und erklärte, sie nutze fast 90 Prozent weniger Daten als personalisierte Anzeigen.