Eine Information, die beinahe unserem Radar entgangen wäre, nach der Veröffentlichung des Builds 14971 von Windows 10 im Insider-Programm, ist das Vorhandensein einer Anwendung namens „Windows Holographic First Run“. Die Software ist Teil der Bemühungen von Redmond, sein Konzept der virtuellen Realität (oder besser gesagt der gemischten Realität) zu optimieren, und obwohl sie sich in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet, hat sie bereits enthüllt, was das Unternehmen als Mindestanforderungen an die Hardware betrachtet.
Windows 10 und die virtuelle Realität hatten in den letzten Monaten bereits mehrere Begegnungen, und alles deutet darauf hin, dass sie eine ernstere Verbindung eingehen werden. Microsoft setzt mit dem Creator's Update (auch als Redstone 2 bekannt) auf eine große Sache, und wenn man sich die Ankündigungen des vergangenen Monats ansieht, wird die virtuelle Realität einen privilegierten Platz einnehmen. Die Struktur, die die Beziehung zwischen Windows 10 und der virtuellen Realität stabil halten soll, ist die Windows-Holographic-Plattform, die im sogenannten Fast Ring des Insider-Programms einige Fortschritte verzeichnet, und zwar durch das kürzliche build 14971. Fast am Ende der Ankündigung finden wir einen Verweis auf Windows Holographic, der das Vorhandensein der Anwendung „Windows Holographic First Run“ mitteilt.
https://www.youtube.com/embed/Gu09UWqS8-QDie Mindestanforderungen im Detail
Die App bewertet die im Computer vorhandene Hardware und vergleicht die Ergebnisse mit den Mindestanforderungen, um unter Windows 10 ein Virtual-Reality-Erlebnis zu ermöglichen. Mit Hilfe dieser Anwendung wissen wir bereits, dass Windows Holographic 4 GB RAM, eine mit DirectX 12 kompatible Grafikkarte, USB-3.0-Konnektivität und einen Vierkernprozessor erwartet. Der Prozessorparameter verdient besondere Aufmerksamkeit, da mehrere Intel-Chips mit zwei physischen und vier logischen Kernen (dank Hyper-Threading) die erste Bewertung erfolgreich bestehen.
Die zweite Phase der Anwendung soll uns bei der Vorbereitung unseres Raums helfen, aber da keine virtuellen Headsets erkannt werden, ist es (vorerst) unmöglich, fortzufahren. Wir schätzen, dass es ein paar Builds dauern wird, bis Windows Holographic First Run das Vorhandensein eines Headsets korrekt erkennt, aber wir sollten auch die Mindestanforderungen mit Vorsicht genießen. Wenn man in Redmond feststellt, dass die Plattform mehr Feuerkraft benötigt, zögert man nicht, die Ergebnisse zu ändern.