Das Virtual-Reality-Headset PlayStation VR, früher als Project Morpheus bekannt, kommt am 13. Oktober in die Läden, es sei denn, Sony verschiebt das Datum. Die allgemeinen technischen Details wurden bestätigt, doch eine kritische Frage, die sich jeder potenzielle Nutzer stellen muss, ist der benötigte Platz für ein optimales Erlebnis. Sony hat diese Daten veröffentlicht und spricht dabei von einer „Spielzone“ von etwa drei mal zwei Metern, außerdem empfiehlt der Hersteller, dass der Spieler nach Möglichkeit sitzen bleibt …

PlayStation VR: Schaffe ein wenig Platz
PlayStation VR

Technische Details

Laut den verfügbaren Informationen verfügt das PlayStation VR über ein OLED-Display mit 5,7 Zoll, das jedem Auge eine Auflösung von 960 × 1080 Pixeln bietet. Dazu kommen insgesamt neun LEDs, die der PlayStation Camera bei der 360-Grad-Erfassung der Kopfbewegung helfen sollen. Außerdem gibt es ein Sichtfeld von 100 Grad und eine Bildwiederholfrequenz zwischen 90 und 120 Hz. In der Theorie muss es sich also nicht hinter den anderen beiden großen Headsets auf dem Markt, dem Rift und dem Vive, verstecken. Natürlich ist die Absicht von Sony, dass das PlayStation VR eine exklusive Erfahrung für die PlayStation 4 bietet, und im Gegenzug verlangt es im Wesentlichen den Preis einer weiteren Konsole: offiziell 399 Euro.

PlayStation VR: Schaffe ein wenig Platz
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Platzbedarf und Sicherheit

Die Anforderungen enden hier jedoch nicht. Der Preis von 399 Euro gilt nur für das Headset selbst. Die Move-Controller sind optional, die PlayStation Camera jedoch nicht. Der japanische Gigant hat ziemlich konkrete Empfehlungen zum benötigten Platz. Die Spielzone beginnt etwa 60 Zentimeter von der Linse der Kamera entfernt und erstreckt sich über etwa 2,4 Meter. In der Breite sieht der Winkel einen Anfangsabschnitt von 70 Zentimetern vor, der hinten etwa 1,9 Meter beträgt. Kurz gesagt: Sony empfiehlt einen Raum von 3 × 2 Metern vor der Kamera und möglichst sitzend zu spielen, sofern die Anwendung nichts anderes erfordert.

Ich schätze, dass ein solcher Platz nicht jedem Spieler zur Verfügung steht, aber ich wage zu behaupten, dass Sonys Maße eher konservativ sind – nicht etwa wegen technischer Einschränkungen des Headset-Kamera-Duos, sondern aus Sicherheitsgründen. Sony will schlicht verhindern, dass jemand durch das Headset eine Kopfverletzung erleidet. Abschließend weist das Werbematerial auf den „Kinomodus“ hin, der die Wiedergabe von 2D-Inhalten auf einer riesigen virtuellen Leinwand ermöglicht. Bis es so weit ist, ist es vielleicht keine schlechte Idee, das ein oder andere Möbelstück zu verschieben.

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