Matteo Salvini, Italiens Minister für Infrastruktur und Verkehr, sprach sich laut einem am 29. Oktober 2026 veröffentlichten Bericht von El Periódico de la Energía für eine schnelle EU-Zulassung von Tesla Assisted Driving aus. Das ist politische Unterstützung, keine erteilte EU-Zulassung. Dem Bericht zufolge hatte Salvini zuvor mit Tesla-Chef Elon Musk gesprochen.
Was Italiens Unterstützung für Tesla FSD bedeutet
Salvini befürwortet laut dem Bericht eine beschleunigte Zulassung auf EU-Ebene. Eine solche politische Position ist selbst keine behördliche Freigabe für das System.
Der berichtete Weg von der niederländischen Zulassung zur EU
Forococheseléctricos berichtete am 30. September 2026, die niederländische Zulassungsbehörde RDW habe im April 2026 eine vorläufige Typgenehmigung nach Artikel 39 der Verordnung (EU) 2018/858 erteilt. Anschließend habe die RDW Unterlagen an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten übermittelt.
Demselben Bericht zufolge umfasste die Prüfung mehr als 3.000 Teststunden, über 1.000 Teststrecken und Daten aus rund 1,8 Millionen in Europa gefahrenen Kilometern. Der Artikel stellte eine Abstimmung auf EU-Ebene im Dezember 2026 in Aussicht.
Was Tesla zu Fahreraufsicht und EU-Märkten sagt
Tesla erklärt, dass die derzeit aktivierten Funktionen aktive Fahreraufsicht erfordern und das Fahrzeug dadurch nicht autonom wird. Aktivierung und Nutzung seien auf Märkte beschränkt, in denen die zuständigen Behörden die Funktion erlauben. Auf seiner spanischen Website führt Tesla zehn EU-Märkte auf: die Niederlande, Litauen, Estland, Dänemark, Belgien, Slowenien, Tschechien, Kroatien, die Slowakei und Lettland. (Tesla)