Mit seinem offiziellen Debüt gestern hat sich der HTC Vive dem Oculus Rift angeschlossen, um als Botschafter der virtuellen Realität zu dienen. Natürlich braucht jedes neue Produkt mit hohem Profil einen Trailer, aber die virtuelle Realität jemandem zu beschreiben, der sie nicht selbst erlebt hat, ist ziemlich schwierig. Die Teams von Valve und HTC haben die Herausforderung angenommen, und das Ergebnis ist ein hervorragender Zusammenschnitt mit mehr als einem Dutzend Spielen, Greenscreens und Gruppenpartien.

Virtual Reality: SteamVR mit dem HTC Vive
HTC Vive

Meine Damen und Herren, es ist der Anfang einer neuen Ära. Die Zweifel, die Gerüchte und die Spekulationen sind vorbei. Ab diesem Punkt sind die VR-Headsets auf sich allein gestellt und müssen alles tun, um sich jeden Nutzer zu verdienen. Leider wird der Prozess nicht einfach sein. Alle Produkte der ersten Generation neigen dazu, die Messlatte etwas höher zu legen als üblich, aber bei der virtuellen Realität machte sich dieses Detail besonders bemerkbar. Die Preise für das Oculus Rift und das HTC Vive betragen 699 bzw. 899 Euro, ohne die unvermeidliche Investition in Hardware, die die meisten Nutzer tätigen müssen... jedoch, was uns auf der anderen Seite erwartet, ist so etwas wie das hier:

Im Gegensatz zum Rift legt der HTC Vive dank seiner zusätzlichen Sensoren mehr Wert auf die Bewegung des Spielers, und das zeigt sich deutlich in diesem offiziellen Trailer. Ein weiterer Aspekt des Videos, der hervorsticht, ist seine Ehrlichkeit. Es versucht nie, die Kabel zu verbergen, und es bleibt kein Zweifel, dass der HTC eine beträchtliche Menge an Platz benötigt. Mehr als ein Dutzend Spiele erscheinen im Trailer, darunter Hover Junkers (über das wir im Oktober letzten Jahres gesprochen haben), Arizona Sunshine (Zombies), Everest VR, Job Simulator, Budget Cuts und fortgeschrittenere Titel wie das exzellente Elite: Dangerous.

Ist es perfekt? Nein. Ist es gekommen, um zu bleiben? Ja. Der Vive muss Probleme wie den Komfort lösen (für viele Nutzer ist er zu schwer) und die SteamVR-Oberfläche ist komplexer als sie sein sollte, aber die Zeit steht auf der Seite von Valve und HTC. Neue Spiele, Software-Updates und ähnliche Lösungen von der Konkurrenz sollten die virtuelle Realität erheblich bereichern. Der HTC Vive ist nur der erste Schritt.

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