Was passiert mit deinem Gehirn, wenn du aufhörst, Pornos zu schauen?
Dein Gehirn, wenn du aufhörst, Pornos zu schauen

Der Ausbruch eines bestimmten Virus zwang uns, viel mehr Zeit zu Hause zu verbringen … und das bedeutet, dass der Konsum von Inhalten für Erwachsene sprunghaft anstieg. Die wichtigsten Plattformen reduzieren die Suche auf ein paar Klicks, und für manche Menschen da draußen wird das zu einem Problem. Diese Seiten für Wochen zu verlassen mag anfangs einfach erscheinen, aber in der Praxis schafft es die Mehrheit nicht, länger als ein paar Tage durchzuhalten. Warum? Um die Antwort zu erfahren, müssen Sie wissen, was mit Ihrem Gehirn passiert, wenn Sie aufhören, Pornos zu schauen

Wie viel Porno konsumieren wir?

Die neuesten Statistiken, die Pornhub geteilt hat, bestätigen, dass 130 Millionen Nutzer die Plattform täglich besuchen. Ihr Insights-Blog (SFW, aber Vorsicht) ist voller Informationen über beliebte Suchanfragen, Trends, Aktivitätsspitzen und vieles mehr. Zum Beispiel kommen 84 Prozent des gesamten Traffics über mobile Geräte, und in einigen Regionen übersteigt er bereits 90 Prozent.

Mit anderen Worten … wir schauen eine Menge Pornos. Und einige Menschen erkennen an, dass sie viel Porno schauen, aber sie stellen auch fest, dass es sehr schwierig ist, damit aufzuhören. Tatsächlich scheitern mehr als 80 Prozent derjenigen, die es versuchen, vollständig und kehren innerhalb von weniger als einer Woche zu ihren bevorzugten Plattformen zurück. Der Grund ist einfach: Unser Körper gibt nicht leicht Dinge auf, die ihm Freude bereiten. Möchten Sie also wissen, was mit Ihrem Gehirn passiert, wenn Sie aufhören, Pornos zu schauen?

Was passiert mit unserem Gehirn, wenn wir aufhören, Pornos zu schauen?

Das Video von AsapSCIENCE erklärt, dass in den ersten 24 Stunden keine negativen Veränderungen auftreten, sondern im Gegenteil: Die betreffende Person ist meist gut gelaunt und fühlt Begeisterung für diese neue Herausforderung. Doch ab dem zweiten Tag wird alles auf den Kopf gestellt. Machen wir hier eine Pause.

Um Daten zu erhalten, sind die Experten für Neurophysiologie auf Menschen angewiesen, die bei sich selbst «problematischer Pornokonsum» diagnostizieren. Eines der interessantesten Details ist, dass dies nicht in direktem Zusammenhang mit der Menge des konsumierten Pornos steht, sondern mit den negativen Auswirkungen, die er auf ihr Leben hat.

Einige Studien deuten darauf hin, dass der tägliche Pornokonsum von Männern in den letzten zehn Jahren von 13 auf 39 Prozent gestiegen ist, aber der Anteil des problematischen Konsums bleibt stabil bei 6 Prozent. Das begrenzt die Menge an verfügbaren Informationen, ermöglicht aber dennoch eine solidere Vorstellung von seinen Auswirkungen.

Tag 2 und darüber hinaus

Zurück zum zweiten Tag: Die Hauptsymptome sind Angstzustände, Schlaflosigkeit, Konzentrationsprobleme und der Wunsch, mindestens dreimal täglich Pornos zu schauen. Hier kommt die Neuroplastizität ins Spiel: Das Gehirn verändert sich physisch und reagiert auf unser Verhalten.

Die wichtigste Veränderung im Zusammenhang mit Pornokonsum betrifft das ventrale Striatum, das eine entscheidende Rolle im Belohnungssystem spielt. Das Gefühl der Neuheit, kombiniert mit Sexszenen und der Suche auf den Seiten, hält den Dopaminspiegel sehr hoch und verändert das ventrale Striatum.

Zwischen Tag 4 und 7 ist die Zeit, in der die meisten Menschen wieder Pornos schauen, und sie nennen Angst als zentralen Grund. Menschen mit problematischem Pornokonsum sagen, dass sie Pornos schauen, um ihre Angst zu lindern … aber sie geben zu, dass das in der Praxis nicht so gut funktioniert.

Außerdem bedeutet der Wunsch nach Pornos nicht, dass sie mehr Freude daran haben im Vergleich zu anderen Kontrollgruppen. Dieser Wunsch verwandelt Pornos in einen «übernormaler Reiz», der bestimmte Eigenschaften verstärkt, die ihn attraktiver machen als die reale Version.

Ab Tag 14 fühlt sich das Anschauen von Pornos wieder wie eine neue und intensive Erfahrung an. Die Wirkung von Pornos auf den Dopaminspiegel erschwert es, die Befriedigung hinauszuzögern in allen Aspekten unseres Lebens, aber nach diesem Tag 14 können Menschen komplexere Aufgaben bewältigen und ihre Belohnungen leichter aufschieben.

Beim Überschreiten der 30-Tage-Marke treten Verbesserungen bei der Konzentration und die Entwicklung klarerer Gedanken auf, und die Rückkehr zu einem Grundzustand oder Baseline erfolgt 90 Tage nach Unterbrechung des Pornokonsums. Drei. Monate.