Breath of the Wild läuft auf dem PC – mit Cemu
Zelda

Die meisten Spieler brauchten nur einen Grund, um sich die Nintendo Switch zu kaufen, und dieser Grund war The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Doch man sollte nicht vergessen, dass der Titel auch für die Wii U erhältlich ist, was den Weg für die Emulation öffnet. Mit fast einer Woche Vorsprung haben die Entwickler des Cemu-Emulators angefangen zu arbeiten – und die Vorschauversion 1.7.3 kann Breath of the Wild bereits öffnen, wenn auch mit vielen Fehlern.

Die neuesten Nachrichten zur Nintendo Switch handeln von toten Pixeln und Verfügbarkeitsproblemen – klassische Wachstumsschmerzen für eine Plattform, die noch keine sieben Tage auf dem Markt ist. Nintendo muss diese Details lösen, sonst werden Spieler sicherlich andere Optionen erkunden. Eine davon ist die Emulation. Die Idee, die Nintendo Switch selbst zu emulieren, könnte in ferner Zukunft an Fahrt gewinnen, aber der momentane Flaggschiff-Titel hat eine Wii-U-Version, die dem Cemu-Emulator die Tür öffnet. Die Nutzer fanden schnell heraus, dass Cemu 1.7.2 den Titel nicht ausführen konnte (nie über das Hauptmenü hinauskam), während die Vorschauversion 1.7.3 deutlich besser abschneidet:

https://www.youtube.com/embed/Rov1qGOqd_Y

Erste Erfolge – mit vielen Fehlern

„Besser“ bedeutet hier: Es schafft mehr als das Menü und läuft mit etwa 10–15 Bildern pro Sekunde auf einem Intel Core i7-4790K, einer Nvidia GeForce GTX 780 und 8 GB RAM. Laut dem offiziellen Beitrag auf Reddit (weiter unten verlinkt) war die einzige große Änderung ein Shader-Cache, aber der Rest braucht noch viel Arbeit. Das Spiel hat keinen Ton, verursacht Physikfehler, Fähigkeiten, die eine Objektauswahl verlangen, funktionieren nicht, es gibt keine Wasserkollision, und Link kann die Tutorial-Zone ohne einen Spielstand nicht verlassen.

Technische Details und Unterstützung

Breath of the Wild läuft mit 30 Bildern pro Sekunde, verlangt also mehrere Anpassungen in Cemu, einschließlich spielspezifischer Hacks. Auch wenn das nicht ideal für den Erhalt der Hardware-Funktionalität ist, hat Cemu das Ziel, eine gute Erfahrung zu bieten. Ein weiteres Detail: Breath of the Wild fordert die Wii U bis zum Maximum. Technisch unterstützt die GPU der Wii U 16 TMUs (Texture Mapping Units) pro Shader-Stufe, aber das Spiel nutzt bei mehreren Gelegenheiten 18, was zu Framerate-Einbrüchen und langen Ladezeiten führt. Cemu hat den Vorteil, über diese Grenzen hinausgehen zu können, braucht aber Zeit. Zum Glück unterstützen die Spieler die Entwicklung – das Patreon-Profil zeigt fast achttausend Dollar monatliche Spenden. Cemu 1.7.3 wird am 10. März im Web erscheinen.

Die Reddit-Diskussion ist oben verlinkt. Die offizielle Website von Cemu finden Sie hier.